Japaner kaufen BASF-Pigmente

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Das japanische Chemieunternehmen DIC will wachsen – auch durch Zukäufe. Jetzt übernimmt man für 1,15 Mrd. EUR das globale Geschäft mit Pigmenten von BASF.

BASF und das Feinchemie-Unternehmen DIC haben eine Einigung zur Übernahme des weltweiten BASF-Pigmentgeschäfts erzielt. Der Verkaufspreis beträgt 1,15 Mrd. EUR. Mit dem Abschluss der Transaktion wird im vierten Quartal 2020 gerechnet.

Pigmente als strategisches Kerngeschäft

„Wir haben unser Ziel erreicht, einen Eigentümer zu finden, für den Pigmente ein strategisches Kerngeschäft sind“, sagt Dr. Markus Kamieth, Mitglied des Vorstands der BASF SE und zuständig für das Segment Industrial Solutions. „DIC verfolgt ambitionierte Wachstumspläne und hat angekündigt, das Geschäft mit Pigmenten in weiterzuentwickeln. Wir sind davon überzeugt, dass das Pigmentgeschäft sein Potenzial bei DIC voll entfalten kann.“

DIC ist ein in Tokio börsennotiertes japanisches Unternehmen mit weltweit rund 20.000 Mitarbeitern. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Tokio erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 6,8 Mrd. EUR. Unter dem Motto „Color & Comfort“ ist DIC in drei Segmenten aktiv: Packaging & Graphics, Functional Products sowie Color & Display. Color & Display beinhaltet das Portfolio an Pigmenten.

Pigmente von BASF als Ergänzung

„Wir haben einen klaren Wachstumskurs für DIC festgelegt mit dem Ziel, unseren Umsatz bis 2025 auf rund 8 Mrd. EUR zu steigern. Das Pigmentportfolio von BASF ist eine bedeutende strategische Ergänzung, um dieses Ziel noch schneller zu erreichen“, kommentiert Kaoru Ino, President und Vorstandsvorsitzender von DIC. Dr. Alexander Haunschild, Senior Vice President und Managing Director bei BASF Colors & Effects kommentiert: „Wir sehen in DIC einen Eigentümer, der bereit ist, in dieses Geschäft zu investieren, sich zu Innovationen bekennt und an einem längerfristigen Erfolg des Pigmentgeschäfts interessiert ist.“

mg

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