ISO-Zertifizierung für TMG 3

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LPKF hat mit dem TMG 3 ein Messgerät im Programm, das die Laser-Durchlässigkeit der Fügepartner beim Laserschweißen von Kunststoffen ermittelt. Das Gerät kann in eine Anlage integriert werden oder autonom eingesetzt werden. Durch die neu durchgeführte ISO-Zertifizierung kann das Gerät und seine Ergebnisse noch einfacher integriert werden.

Das Laserschweißen hat sich als eine Standardlösung zum Fügen von Kunststoffen etabliert. Der Prozess weist ein großes Prozessfenster auf und kann mit Qualitätssicherungsmaßnahmen flankiert werden. Schwierig wird es, wenn Vorprodukte nicht den definierten Materialparametern entsprechen – andere Materialstärken, andere Pigmente oder andere Mischungsverhältnisse der Zuschlagstoffe können diese negativ beeinflussen. Wenn sich Absorptionsgrade eines Fügepartners ändern, gibt dies wertvolle Hinweise auf Unregelmäßigkeiten in den Vorprozessen

Diese Aufgabe übernimmt das LPKF TMG 3. Dieses Messgerät kann standalone eingesetzt oder für eine 100-Prozent-Prüfung automatisiert in Laser-Kunststoffschweißsysteme integriert werden. Es durchstrahlt die Fügepartner mit einem Laserstrahl in der Wellenlänge und Kaustik des Schweißlasers und gibt die gemessene Transmission als Prozentwert zurück. Auf diese Weise fallen Materialabweichungen noch vor dem Schweißprozess auf.

Messprotokoll und -diagramm belegen die hervorragende Übereinstimmung der Messergebnisse zu den nach DIN EN ISO/IEC 17025 zertifizierten Messnormalen. Die Abweichungen liegen bei weniger als 1 %). Foto: LPKF

Nach einer Qualifizierung der verwendeten Messnormale durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt Braunschweig kalibriert LPKF die ausgelieferten TMG 3 nach DIN 9001. Jedes Messgerät wird mit einem Kalibrierzertifikat mit Messprotokoll ausgeliefert. Damit ist das TMG 3 direkt zur normkonformen Qualitätssicherung qualifiziert.

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