Investition in zwei neue Compoundierlinien

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Akro-Plastic erweitert Produktionskapazität für Kunststoff-Compounds im Stammwerk in Niederzissen auf über 100.000 jato.

Der Compoundeur technischer Kunststoffe Akro-Plastic baut seine Produktion am Standort Niederzissen bis Ende 2017 um zwei weitere  Compoundierlinien aus. Nach dieser Investition steht dem Unternehmen dann eine Produktionskapazität von über 100.000 jato zur Verfügung. Eine der beiden neuen Linien wird ausschließlich kohlenstofffaserverstärkten Compounds aus recyceltem Kohlenstofffasern produzieren.

Bereits im August 2012 war die Produktionserweiterung bei Akro-Plastic in Niederzissen baulich abgeschlossen. Diese neue zweite Produktionshalle war von Anfang an für 14 Compoundierlinien konzipiert, von denen bereits elf innerhalb der ersten vier Jahre installiert worden sind. Die beiden neuen Compoundierlinien, die jetzt hinzukommen, sollen der stetig steigenden Nachfrage nach kundenspezifischen Kunststoff-Compounds gerecht zu werden.

Compounds mit recycelten Kohlenstoffasern

Vor allem der Bedarf an kostengünstigen kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff-Compounds (CFK) steigt. Akro-Plastic hat hierfür einen Lösungsweg gefunden um trockene Kohlenstofffasergelege, welche noch nicht mit einer Polymermatrix in Kontakt gekommen sind, wiederzuverwerten und in eine Polymerschmelze einzuarbeiten. Die CFK-Typenreihe von Akro-Plastic, genannt ICF, kombiniert dabei eine hohe Festigkeit mit einer geringen Dichte und einem sehr günstigen Preis. Die Compounds können dabei mit bis zu 45 % Kohlenstofffaser ausgerüstet werden.

Akro-Plastik investiert für diese Produktreihe nun in einen weiteren Doppelschneckenextruder (FED 52 MTS der Schwesterfirma Feddem), der ausschließlich für die Produktion der CFK-Compounds verwendet wird. Die Inbetriebnahme ist bis spätestens Anfang des 4. Quartals 2017 geplant. Bei der anderen Compoundlinie für weitere technische Kunststoffe handelt es sich um den Extruder FED 72 MTS.

mg

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