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Investition in Indien: Zahoransky stärkt weltweite Marktposition

Mit der Erweiterung des Werks in Coimbatore/Indien stärkt Zahoransky seine Marktposition und Lieferfähigkeit auf den weltweiten Märkten. Foto: Zahoransky

Die umfangreiche Erweiterung des Werks im indischen Coimbatore stärkt  die Marktposition und Lieferfähigkeit von Zahoransky für den weltweiten Markt.

Nach etwa einem Jahr Bauzeit feiert Zahoransky die Erweiterung seines Werks im indischen Coimbatore und stellt mit dieser Investition die Weichen für die Stärkung von Marktposition und Lieferfähigkeit für den weltweiten Markt. Dank der Verdopplung der Produktionskapazitäten sowie zusätzlichen Büro- und Besprechungsräumen kann die steigende Nachfrage von Kunden aus Indien, Asien und Lateinamerika nach Maschinen für die Fertigung von Zahnbürsten ab sofort noch besser von Coimbatore aus bedient werden.

„Mit dem jetzt fertiggestellten Neubau schlagen wir ein neues Kapitel für Zahoransky Coimbatore auf. Rund 3.200 Quadratmeter mehr Fläche für Montage und Lager stellen künftig deutlich optimierte Produktions- sowie Logistikprozesse und damit kürzere Lieferzeiten sicher. Darüber hinaus erhöht sich der Spielraum für unsere in Indien produzierten Modelle Z.Orca, Z.Sword und Z.Shark“, berichtet Robert Dous, Leiter Vertrieb/Marketing bei Zahoransky.

Zahoransky feiert die Standorterweiterung: Gerhard Steinebrunner (Vorstand), Winfried Ebner (Vorstand), Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele (Aufsichtsrat), Karin Stoll (Generalkonsulin Chennai), Gerhard Enders (Aufsichtsrat), Reinhard Schnurr (Geschäftsführung Zahoransky Coimbatore), Wolfgang Weber (Aufsichtsrat), Ruth Zahoransky-Gorenflo (Aufsichtsrat), Arvind Chawla (Geschäftsführung Zahoransky Coimbatore), Sven Clever, Dr. Barbara Mayer (Rechtsanwältin), Ulrich Zahoransky (Vorstand). Foto: Zahoransky

Werkserweiterung für bessere Marktposition und Lieferfähigkeit

Als im Oktober 2018 der erste Spatenstich für die Erweiterung des Zahoransky-Standorts stattfand, lag der Umzug der indischen Tochtergesellschaft von Mumbai nach Coimbatore etwa zehn Jahre zurück. Dort produzierte das Unternehmen zunächst in angemieteten Räumlichkeiten, bis aufgrund der sehr erfreulichen Entwicklung des Asien-Geschäfts im Jahr 2013 ein eigenes Werk eröffnet wurde. Bis heute hat sich die indische Niederlassung zum zweitgrößten Standort der Gruppe entwickelt und beschäftigt rund 160 Mitarbeiter.

Die konstant wachsende Nachfrage – vor allem in den Jahren 2018 und 2019 – aus Indien, aber auch China, Indonesien und Südafrika ­­– führte dazu, dass das Werk an seine Kapazitätsgrenzen stieß. Besonders in der Montagehalle und den Lagerflächen wurde der vorhandene Platz bis auf den letzten Quadratmeter genutzt. Diese Situation brachte nicht nur Einschränkungen bei der Lieferfähigkeit und Flexibilität für die Umsetzung von Kundenlösungen mit sich. Sie limitierte auch das eigentlich mögliche Wachstumspotenzial des Standorts.

Flexibler auf Kundenanfragen des weltweiten Marktes reagieren

Nach der Werkserweiterung stehen künftig insgesamt rund 6.000 m² für Montage und Lager zur Verfügung. Neben einer deutlich leistungsfähigeren Produktion eröffnet die Werkserweiterung neue Möglichkeiten im Bereich Formenbau, da nun deutlich größere Formen für den in der Massenproduktion geforderten höheren Output an Zahnbürsten vor Ort integriert werden können. Darüber hinaus wurden im Bestandsgebäude mit zusätzlichen modernen Büro- und Besprechungsräumen ideale Rahmenbedingungen für die Auftragsabwicklung und Kundenbetreuung geschaffen.

„Der Umbau versetzt uns in die Lage, noch flexibler auf Kundenanfragen zu reagieren und gleichzeitig die steigende Nachfrage unserer Kunden nach einem hohen Automatisierungsgrad ihrer Zahnbürstenproduktion zu bedienen“, so Dous und bemerkt weiter: „Darüber hinaus stellen wir mit den Maßnahmen sicher, in Coimbatore auch in Zukunft nach den sehr strengen Qualitätsstandards unserer deutschen Muttergesellschaft zu produzieren und damit unser Kundenversprechen ‚Black Forest Quality‘ made in India zu erfüllen.“ 

Zahoransky schafft optimale Arbeitsbedingungen in Indien

Weitere Bausteine, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern und dem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden, umfassen die Themen Digitalisierung, Arbeitsplatzgestaltung und Mitarbeiterqualifikation sowie -motivation. Im Hinblick auf die Digitalisierung steht die digitale technische Dokumentation, wie sie in Deutschland bereits Standard ist, im Fokus. Die Maßnahmen in den Bereichen Arbeitsplatzgestaltung, Schulung und Motivationstraining zielen darauf ab, die Zahoransky-Benefits, wie etwa eine vorbildliche Integration der Mitarbeiter und gute Sozialleistungen, auch in Indien zu etablieren und dort zu einem Trendsetter für ein positives Arbeitsumfeld zu werden.

„Unser Ziel ist es, junge, hochmotivierte Menschen als Arbeitnehmer zu gewinnen, die unseren Standort gemeinsam mit uns weiterentwickeln und zukunftsfähig machen“, erläutert der Vertriebs- und Marketingleiter. „Aus diesem Grund bieten wir Arbeitsbedingungen, die weit über dem Durchschnitt vor Ort liegen. Dies gilt sowohl für die Tätigkeit an sich als auch für die Umgebung. Unser Neubau ist zum Beispiel extrem ressourcenschonend und wurde als erste Fabrik in Südindien vom Indian Green Building Council (IGBC) mit Platinum ausgezeichnet. Damit erfüllt er die höchsten Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltschutz.“

kus