Investition in die Zukunft

Schneider Kunststofftechnik hat ihre Produktion in Kirchheim kräftig ausgeweitet und automatisiert. Foto: Schneider Kunststofftechnik

Schneider Kunststofftechnik hat seine Produktion am Firmensitz in Kirchheim deutlich ausgeweitet und modernisiert.

Dafür investierte das Allgäuer Familienunternehmen in den vergangenen Monaten insgesamt rund 700.000 EUR. Damit hat der Verarbeiter, der technische Kunststoffteile für Kunden aus den Bereichen Automotive, Maschinenbau, Verpackungs- und Sensortechnik fertigt, seinen Maschinenpark von 13 auf 17 Spritzgießmaschinen aufgestockt. Darunter befinden sich zwei vollelektrische Spritzgießmaschinen und zwei vollautomatische Fertigungszellen mit drei Knickarm-Robotern. Durch die Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen steigert Schneider Kunststofftechnik die Kapazitäten in der Produktion um rund ein Drittel.

Das Highlight des modernisierten Maschinenparks sind die drei innovativen Roboter. Der Vorteil der neuen vollautomatischen Fertigungszellen mit integriertem Knickarm-Roboter liegt auf der Hand: „Bisher haben wir im Zweischichtbetrieb montiert. Nun können wir drei Schichten am Tag fahren, das ergibt ein Kapazitätsplus von rund einem Drittel", erklärt Reinhard Fendt, Betriebsleiter von Schneider Kunststofftechnik.

Zwei der drei Robotermaschinen produzieren Kunststoffteile für Kartuschen. „Bisher haben wir pro Tag rund 10.000 dieser Teile produziert. Die Roboter schaffen jetzt täglich bis zu 15.000 Stück", so Fendt weiter. Die dritte Roboteranlage produziert Schlüssel und wurde speziell für den Auftrag eines Neukunden angeschafft. Pro Jahr fertigt die Maschine 2,5 Mio. Schlüssel – und das voraussichtlich zehn Jahre lang.

Neben der Kapazitätssteigerung verfolgt die Schneider Kunststofftechnik mit der Modernisierung ihrer Produktionsanlagen auch ein ökologisches Ziel, nämlich das der Energieeinsparung. "Maßnahmen wie diese sind wichtige Schritte für unsere firmeneigene Umweltpolitik. Wir ermitteln beispielsweise systematisch unseren Energieverbrauch und optimieren diesen laufend. Die neuen Maschinen sind hier wichtige Schritte, um unsere ehrgeizigen Ziele in Bezug auf die Energieeinsparung zu erreichen", erklärt Geschäftsführerin Drita Schneider. Dafür hat das Familienunternehmen ein neues Umwelt- und Energiemanagementsystem auf die Beine gestellt, das sowohl nach ISO 14001 als auch ISO 50001 zertifiziert ist.

sk