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Interplastica: Wittmann mit Industrie 4.0-Spritzgießzelle

Eine Ecopower 55 ist Mittelpunkt einer Spritzgießzelle mit Wittmann-4.0-Integration. Foto: Wittmann Battenfeld

Auf der Interplastica in Moskau Ende Januar 2022 zeigt Wittmann Battenfeld eine Industrie 4.0-Spritzgießzelle, die über Wittmann 4.0 vernetzt sein wird.

Mit der Industrie 4.0-Spritzgießzelle demonstriert der österreichische Maschinenbauer seine Kompetenz im Bereich der Digitalisierung auf der Interplastica anhand der Herstellung eines Teils für die Medizintechnik. Zum Einsatz kommt dabei eine vollelektrische Ecopower 55/350, die mit den Software-Paketen HIQ Flow zum Ausgleich von Viskositätsschwankungen, HIQ Melt zur Überwachung der Materialqualität und HIQ Metering zum aktiven Verschließen der Rückstromsperre ausgestattet ist.

Industrie 4.0-Spritzgießzelle mit elektronischem Werkzeugdatenblatt

In die Unilog B8-Steuerung der Maschine sind der Wittmann-Roboter W918, ein gravimetrisches Dosiergerät Gravimax G14, ein Segmentradtrockner Aton Plus H70 und drei Temperiergeräte der Serie Tempro Plus D sowie das MES-System Temi+ via Wittmann 4.0 integriert. Auf der Unilog B8 kommt auch das elektronische Werkzeugdatenblatt zum Einsatz.

Die mittels Wittmann 4.0 Router vernetzte Produktionszelle kann damit prüfen, ob die angeschlossenen Peripheriegeräte für den vorgewählten Produktdatensatz ausreichend sind oder ob weiteres Equipment benötigt wird.

Interplastica-Exponat von Nürnberger Niederlassung realisiert

Die Automatisierung wird über eine von Wittmann Battenfeld Deutschland in Nürnberg entwickelte und produzierte Easy-Zelle realisiert. Die Easy-Zelle kommt ohne Schutztür aus und benötigt damit nur minimalen Platz neben der Spritzgießmaschine. Trotz der kompakten Bauweise erhält der Kunde alle CE-konformen Sicherheitseinrichtungen.

Außerdem werden auf der Interplastica Peripheriegeräte von Wittmann als Stand-Alone-Lösung zu sehen sein.

sk