Infiana und Fraunhofer IFAM setzen Zusammenarbeit fort

Back to Beiträge

Der weltweit führende Spezialfolienhersteller Infiana und das Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM gehen in das dritte Jahr ihrer gemeinsamen Zusammenarbeit. Wie auch in den vergangenen Jahren, präsentieren sich beide Partner wieder zusammen auf der JEC World, auf dem Stand vom CFK Valley.

Durch die intensive Forschungsarbeit in den vergangenen Monaten konnten beide Partner die Trennfolientechnologie nochmals weiterentwickeln. Besonders auf die Neuheiten und erweiterten Einsatzmöglichkeiten beim Flaggschiff Flex Plas dürfen sich die Standbesucher freuen. "In Bezug auf aggressive Lösemittel, wie beispielsweise Styrol, konnten wir die Beständigkeit deutlich erhöhen. Hierdurch und durch die Aufnahme neuer Prägedesigns in das Flex Plas Portfolio, ergeben sich für unsere Kunden noch mehr individuelle Einsatzmöglichkeiten", erklärt Soheila Salehi-Schneider, Projektleiterin Flex Plas bei Infiana.

"Durch den gemeinschaftlichen Aufbau dieser technologischen Plattform werden wir zukünftig die positiven Eigenschaften von Flex Plas für zahlreiche neue und anspruchsvolle Einsatzmöglichkeiten im Composites-Bereich erweitern. Dazu werden wir in den kommenden Monaten weitere Investitionen vornehmen", ergänzt Dr. Gregor Graßl, Projektleiter bei Fraunhofer IFAM.

Neue Vertriebsstruktur geschaffen

Einiges getan hat sich auch bei den Vertriebsstrukturen von Infiana. So ist der Composites Markt, einer von fünf Zielmärkten des Spezialfolienherstellers, seit Beginn des Jahres 2017 global aufgestellt. Dadurch kann Infiana noch zielorientierter auf die Anforderungen seiner Kunden reagieren: "Mit den neuen Vertriebsstrukturen unterstreicht Infiana seine Rolle als 'Premium Innovator'. So können wir nun noch schneller und effizienter auf die Anforderungen der Märkte reagieren. Wir sind der Problemlöser unserer Kunden", sagt Markus Peske, Vice President Composites.

Über Flex Plas

Die innovative Flex Plas Trennfolientechnologie ermöglicht die Fertigung von Faserverbundkunststoffen ohne flüssige Trennmittel. Mit einer Dehnung bis zu 300 % kann die Folie wie eine zweite Haut in die Werkzeugform appliziert werden. Das Bauteil und die Form sind nach dem Aushärten frei von jeglichen Trennmittelrückständen; Aufwändige Schleif- und Reinigungsarbeiten entfallen und das Bauteil ist somit ready to paint, bzw. ready to bond. Mit Flex Plas lässt sich die relevante Prozesszeit erheblich reduzieren und somit Kosten einsparen. Flex Plas leistet somit ebenfalls einen erheblichen Beitrag zu Umwelt- und Arbeitsschutz. Eingang findet diese Technologie in alle relevanten FVK-Industrien, zum Beispiel Luftfahrt, Wind, Automobil, Medizin.

pl

Share this post

Back to Beiträge