Imstec startet Produktion von FFP2-Atemschutzmasken

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Der Automationsexperte Imstec hat die Produktion von FFP2-Atemschutzmasken zum Schutz gegen das Coronavirus gestartet.

Auftraggeber für die FFP2-Atemschutzmasken ist das Bundesgesundheitsministerium (BMG), das Ende März eine Ausschreibung gestartet hatte, um den Bedarf an Masken in Deutschland zu decken. Der VDMA hatte seinerzeit einen Aufruf zur Produktion von Atemschutzmasken in Deutschland an die deutsche Industrie gestartet. Imstec ist diesem Aufruf gefolgt, hat sich an der Ausschreibung des BMG beteiligt und einen Zuschlag für die Produktion für FFP2 Masken erhalten.

In den vergangenen vier Monaten hat Imstec mit Sitz in Klein-Winternheim bei Mainz drei verschiedene FFP2-Produkte entwickelt. Diese wurden innerhalb des Corona-Virus Pandemie Atemschutzmasken (CPA) Schnelltests zertifiziert und für die CE-Zulassung angemeldet. In diesem Zusammenhang wurde eine Patentanmeldung und eine Gebrauchsmusteranmeldung eingereicht sowie die Marke Bluebec geschützt.

Drei Millionen FFP2-Atemschutzmasken pro Woche

In einer großen Kraftanstrengung hat Imstec die Fertigungstechnologie entwickelt und in einer ersten Phase in sehr kurzer Zeit elf vollautomatische Produktionslinien mit integrierter Qualitätssicherung im Stammhaus und bei zwei Lohnfertigern aufgebaut. Die Fertigungskapazität liegt bei rund 3 Mio. Masken pro Woche.

Neben dem Auftrag des BMG liegen dem Unternehmen zwischenzeitlich auch große Aufträge aus Spanien, Frankreich und Italien vor. Weitere Anfragen großer Volumen aus weiteren Ländern werden zurzeit verhandelt. Insgesamt stellt Imstec durch die Produktion der Atemschutzmasken mehr als 50 Mitarbeiter über alle Standorte neu ein.

sk

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