Ifat bleibt größte Messe für Umwelttechnologie

Das Interesse an der der größten Umwelttechnologiemesse der Welt Ifat Munich ist groß. Foto: Messe München

Rund 2.900 Aussteller aus mehr als 50 Ländern machen die Ifat 2022 zur größten Umwelttechnologiemesse der Welt und zum wichtigen Branchentreff.

Weniger Müll, mehr Recycling und Kreislaufwirtschaft, sauberes Wasser und klimaresiliente Städte – vom 30. Mai bis 3. Juni 2022 werden auf der weltweit größten Umwelttechnologiemesse Ifat Munich Technologien und Lösungen für eine umwelt- und klimafreundliche Zukunft gezeigt. Das größte Netzwerk für Umwelttechnologien führt Industrie, Politik, Kommunen und Wissenschaft zusammen.

Für Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München, ist trotz der Corona-bedingten vierjährigen Zwangspause die Ifat Munich 2022 absolut mit der Messe von 2018 vergleichbar: „Die Bedeutung von Umwelttechnologien sowie die Nachfrage wachsen global. Gleichzeitig sind die aktuellen Herausforderungen wie Lieferengpässe und die Folgen des Krieges in der Ukraine auch in der Umweltbranche ein großes Thema. Es gibt daher wieder viel Bedarf an persönlichem Austausch und Information.“

"Klares Votum für die größte Umwelttechnologiemesse der Welt“

Rund 2.900 Aussteller bilden alle Segmente der Ifat ganzheitlich ab: Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Darunter sind knapp 50 Start-ups, so viele wie noch nie. Mehr als 50 Länder sind in der Ausstellung vertreten. Neben Deutschland sind die Top-Ausstellerländer Italien, die Niederlande, Österreich, die Türkei und Frankreich. Auch die USA sind sehr präsent und Unternehmen aus Ägypten über Singapur bis Australien sind an Bord. „Das alles ist ein klares Votum für die größte Umwelttechnologiemesse der Welt“, so Rummel.

Für Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München, sind die 2.900 Aussteller aus 50 Ländern, die alle Segmente der Umwelttechnik abbilden, ein "klares Votum für die größte Umwelttechnologiemesse der Welt.“ Foto: Messe München

Highlights im umfangreichen Rahmenprogramm sind für Rummel zweifellos die Eröffnung der Messe durch Bundesumweltministerin Steffi Lemke und dem Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber und die anschließende Diskussion herausragender Persönlichkeiten zur Frage, wie Veränderung mit Umwelttechnologie erreicht werden können. Teilnehmer sind unter anderem die Gründerin Mikela Druckman, Expertin für KI im Recycling sowie Teil des WEF Global Future Council, Sucheta Govil, Chief Commercial Officer von Covestro, Prof. Dr. Erich Zahn, Mit-Autor des Club of Rome-Berichts „Die Grenzen des Wachstums“ und Dr. Johannes Kirchhoff, Vorstand der Initiative Circular Economy vom Bundesverband der deutschen Industrie.

Ganz konkretes Wissen vermitteln die neuen, geführten Lösungstouren zu 16 Themen. Und dann natürlich die Vielzahl an Sonderschauen und Fachvorträgen. Das Themen-Spektrum reicht vom digitalen Zwilling in der Wasserwirtschaft über Bauschutt-Recycling bis hin zum klimaneutralen Lastverkehr.

Thema der Messe Ifat Munich 2022 sind übrigens auch die aktuellen Ansätze von Politik und Verbänden zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft – eine Bestandsaufnahme der K-ZEITUNG finden Sie hier.

Auch bei der Ifat selbst wird sehr auf Nachhaltigkeit geachtet

Akzente will die Messe München als Veranstalter der Ifat auch mit einer nachhaltigen Durchführung der Messe setzen. Rummel zu den damit verbundenen Maßnahmen: „Wir haben uns einen Code of Conduct gegeben, um die Ifat in einem kontinuierlichen Prozess nachhaltiger zu gestalten – und können dabei auf eine bereits sehr „grüne“ Infrastruktur der Messe München aufbauen. Bei der Messedurchführung geht es dann um Dinge wie die Auswahl von Materialien, den Umgang mit Abfall – und wir ermutigen auch unsere Aussteller und Besucher, ihre Messebeteiligung klimaschonend zu gestalten.“

Sehr gut angenommen wird auch das Gogreen-Ticket, mit dem die Besucher den CO2-Fußabdruck ihres Messebesuches kompensieren können. Rummel zu einer weiteren Besonderheit: „Der nachhaltigste Messeauftritt wird von uns mit dem Sustainability Award ausgezeichnet, ganz prominent während der Eröffnung.“

Die Messe München verzichtet bei der Ifat zudem auf Teppiche in den Hallen und erzielt so eine CO2-Einsparung, die 1.000 Kurzflügen entspricht. Und die Projektleitung der IFAT unterzieht sich selbst einem Audit zur klimaneutralen Messedurchführung.

Online-Tickets für die Ifat sind übrigens rund 25 % günstiger als beim Kauf vor Ort und ersparen den Besuchern zudem die Wartezeiten beim Ticketkauf.

gk

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