Hotspots bei LED-Lichtquellen effizient vermeiden

Light-Diffusor-Masterbatches von Tosaf Color Service streuen schon bei geringer Zugabe im Kunststoff das LED-Licht und sorgen so für gleichmäßig leuchtende Flächen ohne Hotspots. Die Lichtdurchlässigkeit bleibt dabei auf hohem Niveau. Foto: Tosaf

Ein Light-Diffusor-Masterbatch sorgt für gleichmäßig leuchtende Flächen. Es vermeidet die bei LED-Lichtquellen häufig auftretenden Hotspots.

Viele LED-Lichtquellen bewirken punktförmige Helligkeitskonzentrationen – so genannte Hot Spots, auf hinterleuchtete Flächen. Light-Diffusor(LD)-Masterbatches von Tosaf Color Service vermeiden diesen unerwünschten Effekt auf besonders effiziente Weise.

Mikro-Füllstoffe im Light-Diffusor-Masterbatch

In umfangreichen Laborversuchen wurden die darin enthaltenen Mikro-Füllstoffe hinsichtlich Material, Brechungsindex, Transparenz, Geometrie und Abmessungen optimiert. Dadurch genügen bereits sehr geringe Masterbatch-Anteile von 1 % bis 2 %, um das Licht in ursprünglich transparentem Kunststoff wie Acrylglas (PMMA) oder Polycarbonat hoch wirksam zu streuen.

Zugleich bleiben die Lichtdurchlässigkeit und die mechanischen Eigenschaften des Kunststoffs weitestgehend erhalten. Neben farbneutralen Einstellungen sind auch Kombinationen mit spezifischen Einfärbungen sowie weiteren funktionalen Eigenschaften, bspw. UV-Stabilisatoren, verfügbar.

Streuung von LED-Licht optimal einstellen

Dem Extrudeur ebenso wie dem Spritzgießer gibt der Einsatz solcher LD-Masterbatches maximale Flexibilität ohne diversifizierte Lagerhaltung. So kann er die gewünschte Lichtstreuung für die jeweilige Anwendung und Materialdicke allein über die zugesetzte Menge einstellen. Darüber hinaus hat er die Möglichkeit, die entsprechende Mischung entweder bereits vor dem Einfüllen in den Maschinentrichter herzustellen oder das Masterbatch inline in die Schmelze zu dosieren.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus dem Einsatz von Masterbatches ganz allgemein: Zwar geht die Verantwortung für gleichmäßiges Dispergieren an den Verarbeiter, aber speziell bei großen Mengen ist dieser Weg im Vergleich zum Bezug fertig eingestellter Ware oft der kosteneffizientere.

Hotspots kostengünstig vermeiden

Dazu Rudolf Reinhart, Produktmanager bei Tosaf Color Service: „Hersteller von Bauteilen oder Extrudaten für die Lichttechnik haben wegen des hohen apparativen Aufwands kaum die Möglichkeit, das lichtstreuende Additiv selbst einzuarbeiten. Unsere leicht zu verarbeitenden Light-Diffusor-Masterbatches öffnen ihnen dennoch den Weg zu kostengünstiger Flexibilität. Denn sie sind für Produkte ohne Schlieren und andere Fehler ausgelegt. Somit haben unsere Kunden eine kostengünstigere Alternative zu fertigen Compound-Lösungen.“

Steigender Bedarf lichtstreuender Kunststoffteile

Vertriebsleiter Andreas Kruschinski ergänzt: „Wir sehen einen wachsenden Bedarf für lichtstreuende Kunststoffteile. Dieser erklärt sich aus der zunehmenden Anwendungsbreite der LED-Lichttechnik. Ein aktuelles Beispiel ist die Entwicklung gleichmäßig hinterleuchteter Zierelemente für den KFZ-Außen- und Innenbereich. Entsprechende Anwendungen sind in weiteren Bereichen absehbar, u.a. bei Weißer Ware, im Möbelbau und in der Unterhaltungselektronik, bspw. für Umrandungen von Spielautomaten.“

mg

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