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Heißkanalsystem überschreitet 1.000er Verkaufsmarke

Das 2013 vorgestellte servoelektrische Heißkanalsystem von HRS Flow hat viele Spritzgießer überzeugt. Das System wurde mittlerweile weltweit über 1.000 mal verkauft. Foto: HRS Flow

Weltweit wurden über 1.000 servoelektrische Heißkanalsysteme von HRS Flow verkauft. Die Kunden sind überzeugt von Präzision und Zuverlässigkeit.

Eine stetig wachsende Zahl von Spritzgießern ist überzeugt von der Präzision und Zuverlässigkeit des servoelektrischen Heißkanalsystems von HRS Flow, die ihre Leistungsfähigkeit bereits seit vielen Jahren in unterschiedlichen Industriebereichen unter Beweis stellt und jetzt mit den rund um den Globus verkauften Einheiten die 1.000er Marke überschritten hat.

1.000 mal verkauft seit 2013

Erstmals auf der K 2013 vorgestellt, ist das servoelektrische Nadelverschluss-System seitdem ein kraftvoller Motor für das Wachstum dieses Heißkanalspezialisten, der damit heute weltweit zur Nr. 1 in der Automobilindustrie geworden ist. Zur Vielzahl der Einsatzbeispiele gehören die Bereiche Fahrzeugtechnik mit Beleuchtungs-, Innen-, Außen- und -Motorraumanwendungen, zunehmend auch elektrisch angetriebene Fahrzeuge, Logistik und Umwelt, Haushalt und Garten.

Weiterentwicklung des servoelektrischen Heißkanalsystems

Im Zuge der kontinuierlichen Weiterentwicklung hat HRS Flow mit Flexflow Evo kürzlich eine neue Technologie-Generation auf den Markt gebracht, die sich dank optimierter Geometrie durch reduzierten Platzbedarf im Werkzeug auszeichnet. Darüber hinaus lassen sich Schmelzedruck und Fließgeschwindigkeit dank der flexiblen Steuerung noch einfacher einstellen. Was unverändert geblieben ist, sind die damit erreichbaren perfekten Oberflächen auch in sensiblen Anwendungen, beispielsweise beim Folienhinterspritzen.

Kostensenkende Familienwerkzeuge

Für besondere Vorteile sorgt der Einsatz von Flexflow Evo in kostensenkenden Familienwerkzeugen. Diese stoßen aktuell auf großes Interesse, weil sich damit unterschiedliche Teile in einem Schuss fertigen lassen. Um hier die Potenziale des Systems in Live-Demonstrationen darstellen zu können, hat HRS Flow das inzwischen dritte Familienwerkzeug für die simultane Produktion von Elementen der Tür-Innenverkleidung von Kfz hergestellt. Es zeigt, wie sich der Füllvorgang trotz sehr unterschiedlicher Formteilgrößen perfekt ausbalancieren und Verzug weitgehend beherrschen lassen, was bisher bei Familienwerkzeugen oft problematisch war. Zugleich lässt sich damit nachweisen, dass die für jede Kavität unabhängig und präzise einstellbare Fließgeschwindigkeit Überfüllungen und Gratbildung zuverlässig verhindert. HRS Flow stellt Kunden die drei Demonstratorwerkzeuge für Versuche, Materialtests und Schulungen je nach Bedarf am Firmensitz San Polo di Piave/Italien, im Werk in Hangzhou/China oder im Werk in Grand Rapids, Michigan/USA, zur Verfügung.

Herausforderung: noch mehr Flexibilität

Dazu Maurizio Bazzo, President von HRS Flow: „Die Automobilproduktion richtet sich aktuell neu aus. Die Trends sind steigende Komplexität, die E-Mobilität, der Leichtbau und das digitalisierte Fahren. Gleichzeitig suchen Tier-1-Zulieferer und OEM nach Möglichkeiten zur Kosteneinsparung. Um qualitativ hochwertige Teile der nächsten Generation zu erhalten und die Ausschussrate weiter zu reduzieren, benötigt der Markt eine noch höhere Flexibilität bei der Steuerung des Schmelzeflusses zur Optimierung des Werkzeugfüllvorgangs. HRS Flow ist bereit, sich diesen neuen Herausforderungen zu stellen.“

ak