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Handling-Roboter von Kuka läuft auch ohne Trafo

Der Handling-Roboter KR Cybertech Nano von Kuka läuft dank der neuen Kleinrobotersteuerung KR C5 Micro nun auch ohne Trafo. Foto: Kuka

Mit der Kleinrobotersteuerung KR C5 Micro funktioniert der Handling-Roboter KR Cybertech Nano von Kuka nun auch ohne Trafo – und somit flexibler.

Ab April 2022 wird der KR Cybertech Nano Roboter, der sich vor allem für Handling-Aufgaben eignet, auch auf der KR C5 Micro mit sechs Einbaupositionen laufen; so läuft er mit Strom direkt ab Steckdose, also ohne Trafo. Somit ist er auch sehr gut geeignet für ein kompaktes Zellen-Design.

Nachfrage nach Robotern ohne Trafo steigt

„Die Nachfrage nach flexibel einsetzbaren Roboter-Lösungen für die niedrige Traglastklasse von 6 bis 10 Kilogramm ohne Trafo wächst,“ berichtet Markus Hollfelder-Asam, Portfoliomanager bei Kuka. „Mit der KR C5 Micro eignet sich eine normale Steckdose mit 220/230 Volt für das Gros der Zielanwendungen. Das schafft mehr Verlässlichkeit, spart Aufwand und Geld, etwa für die sonst notwendige Anpassung der lokalen Infrastruktur.“

Handling-Roboter für jede beliebige Einbaulage geeignet

Der KR Cybertech Nano benötigt aufgrund des schlanken Designs und kompakten Anschlussfelds weniger Stellfläche und eignet sich auch für enge Zellen. Die KR C5 Micro macht sich ebenfalls klein – dank ihrer 70 % kleineren Bauform und des um über 50 % reduzierten Footprints im Vergleich zur KR C4 Compact. Ihre Größe und das Gewicht von nur 9 kg erlauben zahlreiche Einbaumöglichkeiten. „Der KR Cybertech Nano passt in jede beliebige Einbaulage wie Boden, Decke, Wand, und das in einem frei wählbaren Winkel“, so Hollfelder-Asam. Die Steuerung zieht mit und erlaubt diverse Schrank-, Rack- und Stand Alone-Einbaulagen – bis zu sechs unterschiedliche Einbaulagen sind mit der KR C5 micro möglich.

Energieverbrauch der Kleinrobotersteuerung KR C5 Micro um als 50 % reduziert

Die Kleinrobotersteuerung KR C5 Micro weist ein energieoptimiertes Reglerdesign auf – im Energiesparmodus ist der Energieverbrauch im Vergleich zur KR C4 Compact um mehr als 50 % reduziert. Der Wechsel von der alten zur neuen Generation des KR Cybertech Nano fällt Kunden indes leicht, weil Lochmuster, Footprint, Flansch und die Montagepositionen an den Achsen gleich geblieben sind.

Nur geringfügige Einbußen bei der Performance

Einen geringen Unterschied in Bezug auf Roboterkennwerte, Achsgeschwindigkeit und Beschleunigung bringt der Wechsel zur kleineren Steuerung mit sich. „Bei einer Vielzahl von Anwendungen des KR Cybertech Nano sehen wir mit der KR C5 Micro am Ende in der Applikation aber nur geringfügige Performance-Reduzierungen“, sagt Hollfelder-Asam. „Alles, was der Vorgänger auf der KR C4 Compact konnte, und oft sogar etwas mehr, bringt die neue Kombination jedoch mit und ist damit sehr attraktiv in einer Vielzahl von Anwendungen.“ Nur für Kunden, die bereits höchste Schlagzahl fahren und den Dynamik-Modus ausreizen wollen, sei weiterhin die Kombination mit der KR C5 S-Size empfohlen.

sk