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Großes Interesse an Allianz für 3D-Druck-Werkstoffe

Über 80 Werkstoffproduzenten nutzen bereits das das Ultimaker Material Alliance Program für industrietaugliche 3D-Druckmaterialien.

Ultimaker, einer der weltweit führenden Anbieter von Desktop-3D-Drucken, gab auf der Hannover Messe bekannt, dass bereits mehr als 80 Unternehmen weltweit das Ultimaker Material Alliance Program unterstützen, um Materialdruckprofile für den FFF-3D-Druck zu entwickeln. Ultimaker hat das Programm im April 2018 ins Leben gerufen, um die wachsende Nachfrage nach industrietauglichen 3D-Druckmaterialien zu adressieren.

Materialdruckprofile stehen in der Cloud zum Download bereit

Paul Heiden, Senior Vice President of Product Management bei Ultimaker. Foto: K-ZEITUNG/Kögel

Genau ein Jahr nach der Einführung nutzen zahlreiche führende Materialhersteller, darunter BASF, DSM, DuPont, Owens Corning, Arkema, Jabil, Lehmann&Voss&Co., sowie viele weitere Filamenthersteller das Ultimaker Material Alliance Program. Mit dem zur Verfügung gestellten Druckprofilassistenten von Ultimaker können Materialprofile für die leistungsstarke FFF-3D-Druckmaterialien mit vielfältigen Eigenschaften für industrielle Anwendungen entwickelt und schneller im Markt eingeführt werden. Alle Materialdruckprofile werden in der Ultimaker Cloud im Bereich Marketplace zum Download bereitgestellt.

Nach Überzeugung von Ultimaker spielt die Werkstoffauswahl für Ingenieure bei der Entscheidung für ein Herstellungsverfahren eine große Rolle. Die offene Materialstrategie von Ultimaker erlaubt es, Anwendungen mit Filamenten mit vielfältigen Materialeigenschaften zu drucken und damit die Bauteile in Sachen Festigkeit, Elastizität, Temperaturbeständigkeit, Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit zu optimieren.

"Überwältigendes Interesse"

"Seit dem Start des Ultimaker Material Alliance Programms war das Interesse überwältigend. In den letzten zwölf Monaten haben wir mit vielen globalen Unternehmen zusammengearbeitet, um neue Anwendungen zu erschließen und dabei eindrucksvolle Resultate erzielt", so Paul Heiden, Senior Vice President of Product Management bei Ultimaker. Professionelle Anwender können nun nach Heidens Worten beispielsweise ein Metall gefülltes Filament verwenden und die gleiche ästhetische Wirkung wie mit einem teureren Metallsystem erzielen. Auch Ingenieure und Konstrukteure aus der Elektronikindustrie profitieren von dem Programm, da auch ein ESD-sicheres Material für den Desktop-3D-Druck zur Verfügung steht.

gk