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Große Feier bei Brabender Technologie

Zum Jubiläum gratulierte die IHK Niederrhein mit einer Urkunde (v.l.): Horst Vohwinkel und Bruno Dautzenberg (beide Geschäftsführer Brabender Technologie), Dr. Stefan Dietzfelbinger (Hauptgeschäftsführer Niederrheinische Industrie- und Handelskammer), Sören Link (Oberbürgermeister von Duisburg) und Dr. Günter Kuhlmann (Geschäftsführer Brabender Technologie). Foto: Brabender Technologie

„60+1“ bei Brabender Technologie in Duisburg: Unter diesem Motto feierte das Unternehmen gemeinsam mit geladenen Gästen mehr als 60 Jahre Firmengeschichte.

Bei entspannter Atmosphäre und gutem Essen fanden auch viele gute Gespräche bei der Veranstaltung statt. Foto: Brabender Technologie

Mitarbeiter aus der ganzen Welt waren nach Deutschland gereist und so konnte fast die gesamte Brabender-Mannschaft, zu erkennen an den roten Polohemden, mit ihren Gästen feiern. „Da wir im letzten Jahr im laufenden Betrieb umziehen mussten, haben wir unsere Jubiläumsfeier halt um ein Jahr verschoben, denn wir wollten dies mit Ihnen zusammen feiern“, sagt Geschäftsführer Bruno Dautzenberg.

Ein Umstand, den auch Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link in seinem Grußwort deutlich hervorhob: Der Oberbürgermeister macht die Verbundenheit der Beschäftigten mit ihrem Arbeitgeber deutlich. Brabender Technologie habe sich trotz allem Wachstums, trotz Globalisierung und steten Konkurrenzdrucks das Selbstverständnis eines Familienunternehmens bewahrt: „Ich halte das für sehr bemerkenswert. Und kann daher nicht nur zum Jubiläum, sondern den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch zu ihrem Unternehmen nur gratulieren.“

Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer, betonte die technologische Anpassungsfähigkeit des Unternehmens. Nur wenige Betriebe würden das stolze Alter von 60 Jahren überschreiten: „In diesem Zeitraum ist sehr viel passiert, insbesondere im technischen Bereich.“ Diese Entwicklung konnten sich die Gäste im Showroom auch live vor Augen führen, denn dort waren neben aktuellen auch historische Geräte und Fotos ausgestellt.

Technikum praxisnah erleben

Im neuen Technikum konnten die Gäste an drei Experimenten die Wirkungen von Befüllproblemen hautnah erleben. Foto: Brabender Technologie

Räumlicher Mittelpunkt des im vergangenen Jahr bezogenen Gebäudes K49 ist das Technikum des Unternehmens: Den Gästen wurden dort anhand von zahlreichen Versuchen die neuen Möglichkeiten: Dank der zweiten Ebene können neben reinen Dosierversuchen auch Befüll- und Nachfüllprozesse simuliert werden. In drei Aufbauten konnten die Gäste erleben, wie fatal sich vermeintliche Kleinigkeiten in der Peripherie auf den eigentlichen Dosiervorgang auswirken. „Die Thematik Dosieren klingt einfach, ist aber nicht so trivial, wie es aussieht und stark abhängig von den vorgelagerten Prozessen“, erläutert Bruno Dautzenberg.

Neben Führungen und Vorführungen kam auch der Spaßfaktor nicht zu kurz: Livemusik und Segwaytouren sorgten genauso für gute Laune wie ein breites Spektrum an Köstlichkeiten.

Standort selbst ist man stolz auf das alteingesessene Traditionsunternehmen. „Eine weltweit führende Marktposition, ein nagelneuer und hochmoderner Unternehmenssitz und eine Mitarbeiterschaft, auf die man sich jederzeit verlassen kann – das kann man auch mit den Worten übersetzen: Die Zukunft kann kommen“, sagt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.

db