Große Compoundierextruder nehmen Betrieb auf

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Die ersten großen ZE Blue Power Compoundierextruder von Krauss Maffei mit einer Durchsatzleistung ab 2.500 kg/h haben jetzt den Betrieb aufgenommen.

Sofort nach der erfolgreichen Premiere auf der K 2019 in Düsseldorf hat Krauss Maffei mit dem Verkauf der vier großen Compoundierextruder ZE Blue Power mit einer Durchsatzleistung ab 2.500 kg/h begonnen – offensichtlich mit Erfolg, denn jetzt haben die ersten Systeme den Betrieb aufgenommen.

„Die ZE Blue Power hat sich seit 2013 im Markt für unterschiedliche Compoundieraufgaben als auch im Bereich Reagieren und Entgasen fest etabliert. Sie steht für höchste Durchsätze, kurze Rüstzeiten und somit größte Wirtschaftlichkeit“, erklärte Matthias Sieverding, President des Segments Extrusionstechnik bei Krauss Maffei, bei der Präsentation auf der K 2019. „Zielgruppen für die neuen Baureihen sind große, nationale und internationale Compoundeure, die für ihre hohen Tonnagen höchste Zuverlässigkeit in der 24/7-Produktion benötigen“, so Sieverding damals

Als erstes gingen Maschinen für klassische Compoundieraufgaben in Betrieb

Durch die Kombination aus großem freien Volumen und hohem spezifischen Drehmoment sind die Zweischneckenextruder ZE Blue-Power, von denen jetzt die ersten den Betrieb aufgenommen haben, universell einsetzbar. Foto: Krauss Maffei

Wie Krauss Maffei jetzt erklärt, kam die Kombination aus hohem Durchsatz und kurzer Rüstzeit bei vielen großen Compoundeuren sehr gut an. In den letzten Wochen wurden jetzt die ersten Maschinen für klassische Compoundieraufgaben sowie zum Reagieren und Entgasen in Betrieb genommen.

Das große, freie Volumen und das hohe spezifische Drehmoment erlauben die universelle Einsetzbarkeit der Zweischneckenextruder ZE Blue Power sowohl für die Compoundierung von technischen Kunststoffen als auch für hochgefüllte Rezepturen. Mit einem D/d von 1,65 und einer Drehmomentdichte von 16 Nm/cm3 erfüllen sie jede individuelle Kundenaufgabe, egal, ob es um die Herstellung von Compounds, Schaumfolien, biaxial gereckte Folien oder um Rezyklate geht, so Krauss Maffei.

Modularer Aufbau für besondere Flexibilität

Auch bei den großen Modellen, die mit Schneckendurchmessern von 98, 122, 142 und 166 mm gebaut werden, gilt die Modularität bei Schnecke und Zylinder. Es stehen wahlweise 4 oder 6 D-lange Gehäusesegmente sowie die dazu passenden optimal ausgelegten Seitendosier- und Entgasungseinheiten bereit. Die auswechselbaren Ovalbuchsen sind die Basis für den Verschleißschutz der Gehäuse, speziell für verschleißintensive Anwendungen.

Mit kleinen konstruktiven Anpassungen trägt Krauss Maffei allerdings der Größe der neuen Extruder Rechnung. So erfolgt die Fixierung der Gehäuseelemente nun mit Schraubverbindungen, Keramikheizkörper ersetzen die Heizpatronen. 

gk

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