Grafe: Neuausrichtung im Bereich Mobilität

Neuausrichtung bei Grafe: Tony Pitkamin, Kai Eckstein, Robin Stöckel (v.l.n.r.) haben im neuen Mobilitäts-Geschäftsbereich „Mobility Solutions“ künftig auch Exterieur-Lösungen im Blick. Foto: Grafe

Mit einer Neuausrichtung will Grafe weitere Geschäftsfelder im Bereich der Mobilität erschließen. Unter anderem kommen Lösungen fürs Exterieur hinzu.

Der Masterbatch-Spezialist Grafe stellt sich mit einer strategischen und personellen Neuausrichtung auf den globalen Wandel im Bereich der Mobilität ein. „Wir haben unser Automotive-Team umgestellt und erweitern unser Produktspektrum vom Interieur im  PKW auf das Exterieur sowie damit auch auf weitere Mobilitätsfelder“, erklärt Geschäftsführer Matthias Grafe. „Unsere über viele Jahre aufgebaute Expertise im Bereich Farben und Design für spezielle Interieur-Anwendungen im PKW soll auf den Exterieur-Bereich ausgeweitet werden – und dies nicht nur im Bereich PKW.“

Personelle und strategische Neuausrichtung

Um diese weiteren Geschäftsfelder im Bereich der Mobilität zu erschließen, bündelt Grafe nun seine Kompetenzen und stellt sich mit einer neuen Organisationseinheit breiter auf:  Der neue Geschäftsbereich „Mobility Solutions“ wird von Robin Stöckel als Key Account Manager strategisch geleitet. Unterstützt wird Stöckel von  Kai Eckstein und Tony Pitkamin.

Damit hat Grafe ein Team aus drei langjährigen Mitarbeitern zusammengestellt, die en Bereich  „Mobility Solutions“ schwerpunktmäßig betreuen.  Darüber hinaus werden sie Kolleginnen und Kollegen, die Anfragen aus vielen Bereichen der Mobilität bekommen, entlasten und unterstützen.

Starke Veränderungen im Bereich Mobilität

Mit Expertise im Bereich Urmusterplatten für spezielle Interieur-Lösungen im Automotive-Sektor hat sich Grafe in der Branche einen Namen gemacht. Dieses Know-how soll jetzt auch in andere Mobilitätsfelder und im Bereich Exterieur eingebracht werden. Die seit Mitte vergangenen Jahres vertiefte Kooperation von Grafe mit dem PMMA-Hersteller Röhm soll dabei eine Schlüsselrolle spielen.

Die eingefärbten PMMA-Formmassen können für Anwendungen im Sichtbereich von Fahrzeugen wie etwa LED-Beleuchtung, Scheinwerfer, Lichttechnik, Smart-Displays, Spoiler oder Verblendungen zum Einsatz kommen. Dabei werden ausdrücklich nicht nur PKW sondern auch Nutzfahrzeuge, Bahn, Luftfahrt bis hin zu E-Scootern oder Lufttaxis in den Blick genommen.

Die Neuausrichtung bei Grafe ist aber vor allem getrieben durch die Elektromobilität. Denn in Elektroautos ist der Anteil an transparenten Materialien deutlich höher als in konventionellen Fahrzeugen. Ihre Bedienung erfolgt nahezu ausschließlich über Touchscreens.

„Vor allem in der E-Mobilität sehen wir ein erhebliches Wachstumspotenzial, da dort Leichtbau mit Kunststoff eine gewichtige Rolle spielt. Zudem sind smarte und transparente Oberflächen hier nicht mehr wegzudenken“, berichtet Stöckel, der Ansprechpartner für die OEMs ist und die Außendienstler koordiniert, die bereits gemeinsame Projekte in den neuen Anwendungsfeldern betreuen.

mg