Göbel löst Morwitzer als CEO bei Woojin Austria ab

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Ende 2019 wechselt bei bei Woojin Plaimm in Leobersdorf/Österreich die Geschäftsführung: Dietmar Morwitzer übergibt an seinen Nachfolger Gregor Göbel.

Das Führungsteam von Woojin Austria auf der K 2019 (von links): Dietmar Morwitzer mit Woojin-Eigentümer Ick Whan Kim und Gregor Göbel. Foto: Woojin Plaimm

Göbel hat auch schon in den vergangenen Jahren eng in der Woojin-Geschäftsführung mit Morwitzer zusammengearbeitet. Für den neuen CEO bietet das breit aufgestellte Maschinenprogramm des größten koreanischen Spritzgießmaschinenherstellers für Kunden großes Potential. Er sieht den Schwerpunkt seiner Arbeit in der Weiterentwicklung der Marke in Europa: „Woojin Plaimm bietet als technologischer Full Liner ein vielfältiges Spektrum an Spritzgießmaschinen und Technologien im horizontalen und vertikalen Maschinenbereich. Es stehen Maschinen mit hydraulischen und voll servoelektrischen Kniehebelschließsystemen als auch hydraulische zwei- und Dreiplattenschließsysteme zur Verfügung. Für Europa besonders hervorzuheben ist die Kompetenz im 2-Platten Großmaschinenbereich, welche im Standard bis 43.000 kN Schließkraft zur Verfügung steht sowie die Serie vollservoelektrischer Horizontalmaschinen mit attraktiven Konditionen.“

Göbel und Morwitzer sehen Woojin sehr gut aufgestellt

„Woojin ist seit vielen Jahren in Europa präsent, vor zwei Jahren wurde das Vertriebs- und Servicenetz europaweit ausgebaut, zwischenzeitlich konnten beachtliche Erfolge in verschiedenen Branchenbereichen realisiert werden. Hervorzuheben sind hier Auftrage im Packaging- und Automotiv-Bereich mit Großmaschinen als auch Projekte mit vertikalen Rundtisch Spritzgussmaschinen für die bei Woojin Plaimm eine komplette Baureihe zur Verfügung steht“, so Göbel weiter. Auch im Bereich der vollservoelektrischen Spritzgießmaschinen ist laut Göbel eine zunehmende Auftrags- und Projekttätigkeit für Woojin Plaimm wahrzunehmen.

Lange Karriere im Kunststoffmaschinenbau

Der scheidende Morwitzer hat eine lange Karriere im Kunststoffmaschinenbau vorzuweisen. Sein Weg führte ihn nach dem Einstieg 1986 bei Battenfeld in der Branche über Krauss Maffei, Engel und Maplan 2014 schließlich zu Woojin Plaimm, wo er die Herausforderung annahm, südkoreanische Maschinen für den europäischen Markt fit zu machen. Ende 2013 trat Ick Whan Kim, Eigentümer und Präsident der Woojin Plaimm Ltd., mit der Frage an ihn heran, ob er ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Österreich für Woojin Plaimm aufbauen könnte. Zielsetzung war, das Maschinenprogramm des Unternehmens leistungsmäßig und technologisch auf das Level der europäischen Mitbewerber zu bringen.

„Mit der Erfahrung aus meinen Tätigkeiten bei europäischen Top-Unternehmen war dies eine neue und spezielle Herausforderung, da alles von der grünen Wiese weg und einem weißen Blatt Papier aufgebaut werden musste“, so Morwitzer. „Ein großes Augenmerk musste von Beginn an auf die kulturellen Unterschiede zwischen Asien und Europa gelegt werden, um die richtigen Kommunikationskanäle aufzubauen.“ 

Durch Entwicklungen wie die neue Baureihen der 2-Platten- Maschinen DL A5, vertikale Rundtischmaschinen VH-RS A5 und die servoelektrische Baureihe TE A5 eröffneten sich laut Morwitzer für Woojin international neue Kundenkreise. Er ist davon überzeugt, dass mit Gregor Göbel ein ausgewiesener Fachmann der Kunststofftechnik die Geschäfte erfolgreich weiterführen wird: „Er hat seine Erfahrung und Wissen bei internationalen Firmen erfolgreich eingesetzt und ist aus meiner Sicht der Garant für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Woojin Plaimm Austria. Ich wünsche ihm und dem gesamten Team viel Erfolg und alles Gute.“

sk

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