Geschlossener Kunststoffkreislauf: Kooperation zur K 2019

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Braskem, Kautex Maschinenbau und Erema präsentieren Lösungen für  jeden Schritt im Kreislaufprozess.

Braskem wird während der K 2019 Kautex Maschinenbau seinen innovativen Biokunststoff I'm green Polyethylen und PCR für die Herstellung von dreischichtigen HDPE-Flaschen mit geschäumter Mittelschicht zur Verfügung stellen. Als Resultat entsteht eine Flasche, bei der das verarbeitete Roh- und PCR-Material zu einem drastisch reduzierten CO2-Fußabdruck gegenüber herkömmlichen Kunststoffprodukten beiträgt. Anstatt sie an die Besucher auszuhändigen und letztendlich "Abfall" zu produzieren, werden die Flaschen zur Wiederverwertung an Erema übergeben.

"Wir betrachten die Förderung des Kunststoffrecyclings und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern zur Optimierung von Stoffkreisläufen als eine wichtige Aufgabe unseres Unternehmens", erklärt Managing Partner Andreas Lichtenauer von Kautex.

Überblick zum geschlossenen Kunststoffkreislauf Grafik: Kautex

PCR-Material wird aus bereits recyceltem Material gewonnen

Extrusionsblasformmaschinenhersteller Kautex Maschinenbau entschied sich für die Verarbeitung der Braskem-Materiallösung, da diese besser verarbeitbar sind, eine geringere Geruchsentwicklung aufweisen und die PCR- und erneuerbaren Rohstoffe nachhaltiger sind als herkömmliche Lösungen. Das wiederrum steht im Einklang mit Kautex' Bekenntnis zur Kreislaufwirtschaft. Der Rohstoff, der für die Demo-Flaschen verwendet wird, stammt aus Zuckerrohr; das PCR-Material wird aus bereits recyceltem Material gewonnen.

Durch den Einsatz der Braskem-Technologie wird Kautex den CO2-Fußabdruck dieser Flaschen sowie die Nutzung fossiler Ressourcen deutlich reduzieren. Für jedes genutzte Kilogramm von I'm green Polyethylen werden mehr als 5 kg CO2 eingespart. Darüber hinaus wird der Materialverbrauch durch den Einsatz von geschäumten Polymeren reduziert und damit eine zusätzliche Optimierung der CO2-Bilanz erreicht.

Durch die Partnerschaft mit dem Kunststoffrecyclingmaschinen-Hersteller Erema, der ebenfalls auf der K 2019 vertreten sein wird, wird der Kreislauf geschlossen. Das Unternehmen präsentiert auf der Messe Lösungen für jeden einzelnen Schritt im Kunststoffrecyclingprozess. Dazu gehören Recyclingtechnologien und -software sowie Ingenieur- und Integrationsdienstleistungen für Kunststoffrecyclingprojekte. Die von Kautex aus dem Material von Braskem produzierten Flaschen werden von Erema gesammelt und vollständig recycelt, um jeglichen Abfall zu vermeiden und das wahre Ziel der Kreislaufwirtschaft zu verdeutlichen.

Integration des Recycling Know-hows in die Kunststoff-Wertschöpfungskette

Im "Circonomic Centre" von Erema (auf dem Außengelände zwischen den Hallen 11 und 15) werden konkrete inspirierende und innovative Projekte gezeigt. Der Name "Circonomic Centre", bei dem es sich um eine Wortkreation aus "circular" (kreisförmig) und "economics" (Wirtschaft) handelt, verweist auf die Integration des Recycling Know-hows in die Kunststoff-Wertschöpfungskette – was sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile bietet. Recyclingprozesse werden in mehreren Live-Performances demonstriert, indem verschiedene Kunststoffmaterialien verarbeitet werden. Insgesamt wird Erema während der K 2019 mehr als 30 t Material recyceln, darunter auch die von Kautex hergestellten HDPE-Flaschen.

Gemäß dem Messemotto von Kautex "Creating Change Together" arbeitet der deutsche Blasformmaschinenhersteller mit Braskem zusammen, der mit "Passion for Transforming" wirbt. Erema, Weltmarktführer in der Entwicklung und Produktion von Kunststoff-Recycling-Maschinen, bietet seinen Kunden nicht nur Technologien und Komponenten, sondern auch Beratungs-, Ingenieurs- und Planungsleistungen sowie das Know-how und das Engagement seiner Mitarbeiter. All dies sind Erfolgsfaktoren für die Performance der Kunden. Deshalb stellt die Erema Gruppe ihren Auftritt auf der K 2019 unter das Motto "Seeds for your performance".

jl

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