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BASF hat bereits 2020 mit Bau erster Anlagen des geplanten Verbundstandorts in Zhanjiang/China begonnen.

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Geplanter BASF-Verbund in China wird gebaut

Die BASF erteilt die abschließende Genehmigung für den Bau eines geplanten neuen Verbundstandorts in China. Bis 2030 will BASF hier 10 Mrd. EUR investieren.

Die BASF erteilt die abschließende Genehmigung für den Bau eines geplanten neuen Verbundstandorts in China. Bis 2030 will BASF hier 10 Mrd. EUR investieren.

BASF SE hat die endgültige Genehmigung für den Bau eines geplanten neuen Verbundstandorts in Zhanjiang in der südchinesischen Provinz Guangdong erteilt. Die Bauarbeiten konzentrieren sich nun auf das Kernstück des Verbunds, das einen Steamcracker und mehrere nachgelagerte Anlagen umfasst.

Hergestellt werden hier unter anderem Petrochemikalien und Zwischenprodukte. Für den Bau des neuen Verbundstandorts wird BASF bis 2030 bis zu 10 Mrd. EUR investieren.

Drittgrößter Verbundstandort der BASF

Im Jahr 2020 hat BASF mit dem Bau erster Anlagen am geplanten integrierten Verbundstandort in Zhanjiang/China begonnen, der nach Ludwigshafen und Antwerpen der drittgrößte Verbundstandort der BASF weltweit sein wird. Der Standort wird in mehreren Phasen gebaut und soll bis zum Jahr 2030 voll betriebsfähig sein.

„Wir freuen uns, dass unser Groß-Investitionsprojekt in China vorangeht“, sagte Dr. Martin Brudermüller, CEO bei BASF. „Dank digitaler Technologien und höchster Sicherheitsstandards wird der neue Verbundstandort eine Vorreiterrolle für eine nachhaltige Produktion einnehmen und zum Aufbau einer Kreislaufwirtschaft in China beitragen.“

BASF setzt in Zhanjiang ein Smart-Manufacturing-Konzept um. Der neue Standort nutzt automatisierte Verpackungstechnik, hochtechnisierte Steuerungssysteme und vollautomatische Förderfahrzeuge. BASF Integrated Site (Guangdong) Co. Ltd (BIG) als hundertprozentige Tochtergesellschaft der BASF wird den Betrieb des neuen Verbundstandorts leiten.

Die erste Anlage zur Herstellung von technischen Kunststoffen mit einer Kapazität von 60.000 jato nimmt derzeit den Betrieb auf, eine weitere Anlage zur Herstellung thermoplastischer Polyurethane (TPU) wird 2023 in Betrieb gehen.

mg