Für Alpla ist Kreislaufwirtschaft ein Erfolgsfaktor

Alpla CEO Philipp Lehner und Christoph Hoffmann, Director Corporate Strategy, Sustainability & Circular Economy, mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2020, der auch darüber informiert, warum für Alpla die Kreislaufwirtschaft ein Erfolgsfaktor ist und wie das Unternehmen dabei vorgeht. Foto: Alpla

Dass die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft auch ein Erfolgsfaktor sein kann, zeigt der vierte Nachhaltigkeitsbericht des Verpackungsspezialisten Alpla.

Die Kreislaufwirtschaft ist seit vielen Jahren nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von Alpla, sondern auch ein zentraler Erfolgsfaktor des Unternehmens. Details dazu gibt der international tätige Spezialist für innovative Verpackungslösungen und Recycling in seinem neuesten Nachhaltigkeitsbericht bekannt.

Unter dem Motto „Der Kreislauf für eine bessere Zukunft beginnt mit der richtigen Verpackung“ enthält der Nachhaltigkeitsbericht ein umfangreiches Update zum Thema Nachhaltigkeit und zu den Zielen des Unternehmens. CEO Philipp Lehner gibt die zentralen Aspekte der Strategie für die kommenden Jahre vor: „Ich sehe uns als Unternehmen Alpla in der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, auch zukünftig eine sichere, leistbare und nachhaltige Versorgung der globalen Bevölkerung zu garantieren. Durch den im Vergleich zu alternativen Verpackungslösungen meist geringsten CO2-Fußabdruck leistet Kunststoff gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.“

Kreislaufwirtschaft als Erfolgsfaktor

Die Kreislaufwirtschaft ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von Alpla. Dabei macht sich das Unternehmen stets für einen geschlossenen Kreislauf und die Schärfung des Bewusstseins von Kunststoff als Wertstoff stark. Denn die Verwendung von recycelten Kunststoffen schont fossile Rohstoffe und reduziert den Ausstoß von CO2: So verursacht zum Beispiel PET-Regranulat aus den Alpla Werken in Österreich und Polen bis zu 90 % weniger Treibhausgasemissionen als Neuware. In Summe tragen die eigenen Alpla Recyclingwerke und Joint Ventures weltweit aktuell mit einem Input von rund 206.000 t PET und rund 88.000 t HDPE wesentlich zum Einsatz von recyceltem Kunststoff in der Produktion bei.

Ausbau der erneuerbaren Energie

Bei Alpla macht der Stromverbrauch rund 95 % des gesamten Energieverbrauchs aus. Aus diesem Grund legt das Unternehmen viel Wert auf den effizienten und verantwortungsbewussten Umgang mit Elektrizität. Neben dem Einsatz modernster Technologien ist der Ausbau des Anteils von Strom aus erneuerbaren Quellen ein zentrales Thema: „Global konnten wir 2020 bereits 28 Prozent unseres elektrischen Energieverbrauchs mit Strom aus erneuerbaren Quellen abdecken – 2019 waren es noch 18 Prozent“, gibt Martin Stark, Director Corporate Plant Engineering, einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen.

Mitarbeitende stehen im Mittelpunkt

Wie das Unternehmen betont, steht bei Alpla immer der Mensch im Mittelpunkt. Oberste Priorität haben dabei die Sicherheit, Gesundheit und Gleichbehandlung der 21.600 Mitarbeitenden weltweit. Alpla legt zudem großen Wert auf die Weiterbildung und Entwicklung der Mitarbeitenden sowie die Ausbildung der nächsten Generation in den Lehrwerkstätten.

Um den großen Einsatz, den die Alpla Mitarbeitenden täglich im Bereich Nachhaltigkeit zeigen, vor den Vorhang zu holen, wurde dieses Jahr erstmals der Alpla Sustainability Award ins Leben gerufen. Dabei wurden Projekte rund um das Thema Recycling und Abfallreduzierung, zum Schutz lokaler Ökosysteme und solche mit einem sozialen Hintergrund eingereicht und ausgezeichnet.

In-House-Werke sparen CO2

Alpla ist es im Bereich der Produktion wichtig, lokal zu agieren. Im Jahr 2020 wurden von den 178 Standorten 68 als In-House-Werke betrieben. Durch die direkte Anbindung der Verpackungsproduktion an die Fülllinien der Kunden und die dadurch wegfallenden Transportwege konnten im Jahr 2020 rund 42.500 t CO2 eingespart werden.

Wachstum in verschiedenen Regionen

Neben der Region Asia (China, Südostasien und Indien) zählt speziell die Region Amet (Afrika, Naher Osten, Türkei) zu den stärksten Wachstumsregionen für Alpla. Positiv ist, dass das Thema Nachhaltigkeit in dieser Region immer wichtiger wird. Christoph Hoffmann, Director Corporate Strategy, Sustainability & Circular Economy, sagt zu den aktuellen Entwicklungen: „Wir erwarten vor allem in der Region Amet und speziell in Afrika ein starkes Wachstum. Dabei gilt es, bestehende Lösungen in Bezug auf Recycling und das Abfallmanagement, die in Europa schon länger umgesetzt werden, auch in diesen Regionen zu implementieren.“

Den kompletten Nachhaltigkeitsbericht hat Alpla als PDF-Datei zum Download zur Verfügung gestellt.

gk

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