Branche 04.09.2017 0 Bewertung(en) Rating

Formnext Konferenz erweitert

2017 findet die Konferenz der Fachmesse Formnext erstmals auf zwei Bühnen statt und bietet damit mehr Vorträge, Anwendungen und Technologien als je zuvor.

Nach dem großen Erfolg der Vorjahre präsentiert die Konferenz der dritten Formnext, die vom 14. is 17. November 2017 in Frankfurt am Main stattfinden wird, die Zukunft der Additiven Fertigung erstmals parallel auf zwei Bühnen. In Kooperation mit dem Partner TCT zeigt die Konferenz Anwendungen, Entwicklungen und Ergebnisse von führenden internationalen Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen. Sie bietet für Sprecher und Teilnehmer eine optimale Plattform zum Wissens- und Erfahrungsaustausch und schafft einen Mehrwert.

Durch die Erweiterung der Konferenz auf zwei Bühnen liefert sie nicht nur die doppelte Anzahl an Vorträgen, sondern bildet noch intensiver die gesamte Bandbreite der in den Messehallen gezeigten Themen und Technologien ab. Unter anderem werden wichtige Aspekte wie Automation, Design, Qualitätssicherung, Personal und Wertschöpfungsketten diskutiert.

 - Mit der Erweiterung auf zwei Bühnen will der Veranstalter die gesamte Bandbreite der in den Messehallen gezeigten Themen und Technologien noch intensiver abbilden.
Mit der Erweiterung auf zwei Bühnen will der Veranstalter die gesamte Bandbreite der in den Messehallen gezeigten Themen und Technologien noch intensiver abbilden.
Mesago / Thomas Klerx

Wie der Veranstalter betont, spielt im Programm die Anwendung von Additiver Fertigung in der Industrie eine wichtige Rolle. Die Teilnehmer erfahren von Vertretern hochkarätiger Unternehmen wie Airbus, Deutsche Bahn, Honeywell, Premium Aerotec und Volkswagen aus erster Hand, wie Additive Fertigung in diesen Unternehmen eingesetzt wird, welche Effizienzsteigerungen damit erreicht werden und welche Entwicklungen für die Zukunft bereits geplant sind. Dabei werden unter anderem die Industriebereiche Medizin und Luft- und Raumfahrt in einzelnen Sessions besonders fokussiert.

In seiner Keynote bespricht Uwe Fresenborg, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Fahrzeuginstandhaltung, wie Additive Fertigung bei der Deutschen Bahn die Ersatzteilversorgung revolutioniert. In den vergangenen zwei Jahren wurden dabei bereits 1.500 Teile additiv gefertigt. Fresenborg wird seine reichhaltige Erfahrung teilen, wie die Deutsche Bahn geeignete Ersatzteile für den 3D-Druck auswählt und wie genau diese Fertigungstechnologie im Unternehmen implementiert wird.

Auch im Volkswagen-Konzern ist Additive Fertigung bereits eine wichtige und etablierte Technologie. Luis Pascoa, Pilot Plant Manager bei Volkswagen Autoeuropa, berichtet auf der Formnext Konferenz, welche Effizienz-Level die portugiesische VW-Tochter Volkswagen Autoeropa bereits erreicht hat, indem sie 3D-gedruckte Vorrichtungen, Werkzeuge und Halterungen in der Montagelinie verwendet. Damit kann VW nicht nur die Kosten, sondern auch die Entwicklungszeit für Werkzeuge von Wochen auf wenige Tage reduzieren.

Führende Experten der Additiven Fertigung werden den Teilnehmern zudem nicht nur die aktuellsten Businesstrends aufzeigen, sondern auch einen exklusiven Ausblick in die Zukunft geben. Die Konferenz ist auf einer separaten Fläche direkt in die Messehalle eingebettet. Die Teilnehmer haben damit in den Pausen und nach den Sessions sofortigen Zugang zu den Ausstellern und zum Messegeschehen.

gk

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