Fischer: Umsatz im Geschäftsjahr 2020 auf hohem Niveau

Der Umsatz der Unternehmensgruppe Fischer – hier ein Blick in die Kunststoffproduktion – belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf 872 Mio. EUR. Foto: Fischer

Der Umsatz der Unternehmensgruppe Fischer betrug im Geschäftsjahr 2020 872 Mio. EUR – und damit nur leicht weniger als im Vorjahr.

Damit konnte die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Waldachtal trotz der weltweiten negativen Einflüsse durch die Coronavirus-Krise das vergangene Geschäftsjahr mit einem Umsatz auf etwa dem gleichen Niveau wie 2019 abschließen. Damals hatte der Bruttoumsatz bei 887 Mio. EUR gelegen.

Der Unternehmensbereich Fischer Befestigungssysteme trug mit einem Umsatz auf nahezu Vorjahresniveau einmal mehr überdurchschnittlich zu einem guten Abschneiden bei. In zahlreichen der 38 Länder, in denen Fischer mit insgesamt 50 Gesellschaften vertreten ist, erzielte das Unternehmen ein deutliches Wachstum. Dazu gehört auch der deutsche Markt. Einige weitere Länder Europas und Asiens, einschließlich China, schlossen das Geschäftsjahr 2020 ebenfalls positiv ab.

Auch der Unternehmensbereich Fischer Automotive erzielte trotz der zahlreichen Einschränkungen für die Automobilbranche durch die Covid-19-Krise ein stabiles Umsatzergebnis. Über die Geschäftsentwicklung der Bereiche Fischertechnik (Spielwaren), Fischer Consulting und LNT Automation machte das Unternehmen keine Angaben.

Unternehmensgruppe fördert Start-ups mit Innovationscampus

Der Unternehmensbereich Fischer Befestigungssysteme erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe des Vorjahresniveaus. Foto: Fischer

Im Mai 2020 hat Fischer gleich neben seinem Hauptsitz den Innovationscampus eröffnet. Darin sind mehrere Start-ups untergebracht, die neben weiteren Mitarbeitergruppen außerhalb des herkömmlichen Arbeitsalltags in einer kreativen Umgebung neue Ideen sowie Innovationen generieren und diese schnell zur Marktreife und zum Erfolg führen. Der Innovationscampus soll im laufenden Geschäftsjahr nach und nach auch an internationalen Standorten ausgerollt werden.

Trotz deutlicher Kosteneinsparungen hat Fischer im vergangenen Jahr in Zukunftsthemen investiert, zum Beispiel in die Digitalisierung. Dazu gehörten unter anderem digitale Services für Handwerker oder Planungshilfen. Mit Lösungen im E-Commerce stärkt Fischer zudem den Online-Vertrieb seiner Handelspartner.

Keine Prognose für den Umsatz im Geschäftsjahr 2021

Fischer gibt für das laufende Geschäftsjahr keine Prognose ab – nach eigenen Aussagen „wegen der weiterhin unsicheren Lage auf den Weltmärkten durch die Corona-Pandemie und teils wirtschaftsunfreundlichen Entscheidungen der Politik, die ein nachhaltiges Wirtschaften erschweren“.

Insgesamt sind bei Fischer rund 5.200 Mitarbeiter beschäftigt. Hinzu kommen 109 Auszubildende und Studierende der Dualen Hochschule. Insgesamt bildet das Familienunternehmen in 31 verschiedenen Berufen im technischen und im kaufmännischen Bereich aus.

sk