Finke für umfassende Nachhaltigkeit zertifiziert

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Finke erhält von Ecovadis eine Zertifizierung in Silber für Nachhaltigkeit und Umweltschutz sowie soziale und ethische Verantwortung.

Im August 2020 hat Finke zum dritten Mal in Folge die Ecovadis-Zertifizierung in Silber für Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (CSR) erhalten. Ecovadis ist weltweit tätige Ratingagentur, die sich auf nachhaltiges Wirtschaften und CSR spezialisiert hat.

Die aktuelle Ecovadis-Zertifizierung ist der erneute Nachweis dafür, dass Finke die im CSR-Analysesystem vorgeschriebene Kriterien für die vier Bereiche Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung erfüllt.

Dritte Zertifizierung in Folge

Die Firma Karl Finke mit Sitz in Wuppertal ist ein mittelständischer Farbexperte  für die kunststoffverarbeitende Industrie. Finke hatte bereits im Jahr 2018 die Themen Nachhaltigkeit und CSR in Firmenrichtlinien verankert und deren Umsetzung eingeleitet. So wurde Finke im April 2018 zum ersten Mal von Ecovadis mit Silber bewertet, der zweitbesten von fünf Bewertungsstufen. Seither hat Finke alle jährlichen Bewertungen mit Silber abgeschlossen.

Die vier Themenbereiche Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung werden im Ecovadis-Rating für die Zertifizierung unter die Lupe genommen. Grafik: Ecovadis

Nachhaltigkeit als Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg

„Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung sind Werte, an denen wir unser Handeln ausrichten. Denn sie sind eine Voraussetzung dafür, wirtschaftlichen Erfolg langfristig zu sichern. Viele Unternehmen legen deshalb bei der Entscheidung für einen Lieferanten Wert auf Transparenz in Bezug auf Nachhaltigkeit und CSR. Mit Ecovadis können wir das entlang globaler Wertschöpfungs- und Lieferketten nachweisen“, sagt Felix Finke, geschäftsführender Gesellschafter beim Unternehmen Karl Finke.

Rating prüft 21 Kriterien

Im Eco Vadis CSR-Rating werden 21 Kriterien aus den vier Themenbereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung betrachtet. Ihre Einhaltung wird anhand von sieben Management-Indikatoren überprüft. Sie sind den Bereichen Firmenpolitik, Aktivitäten und Maßnahmen sowie Ergebnisse zugeordnet.

Der Bereich Firmenpolitik geht zu 25 % in die Bewertung ein. Ihre Indikatoren sind u.a. Richtlinien (Leitbilder, Verpflichtungen, Grundsätze und Ziele des Unternehmens) sowie die aktive Unterstützung externer CSR-Initiativen und die Teilnahme an internationalen/sektoralen CSR-Initiativen.

Aktivitäten und Maßnahmen machen 35 % der Bewertung aus. Indikatoren sind hier konkrete Maßnahmen zur Einhaltung von Verpflichtungen und zur Umsetzung (Schulungen, Handbuch, festgelegte Verfahren), der Umfang der Maßnahmen im Unternehmen sowie Zertifizierungen für Managementsysteme und/oder Labels für die gelieferten Produkte oder Dienstleistungen.

Die Ergebnisse haben mit 40 % den wichtigsten Anteil an der Bewertung. Überprüft werden Indikatoren wie Qualität und Umfang des Berichtswesens und der Kennzahlen und ob diese für Stakeholder leicht zugänglich sind. Dieser Bereich schließt eine 360°-Bewertung ein und berücksichtigt Kontroversen oder positive Entwicklungen, die durch Stakeholder (NGOs, Gewerkschaften, Presse) berichtet werden und einen Einfluss auf die CSR-Performance des Unternehmens haben.

Standards für internationale Vergleichbarkeit

Eine kollaborative Ecovadis-Plattform sorgt für eine Vergleichbarkeit unterschiedlicher Managementsysteme und Standards auch auf internationaler Ebene. Die Methodik basiert auf CSR-Standards wie der Global Reporting Initiative, dem United Nations Global Compact sowie ISO 26000 und berücksichtigt 190 Einkaufskategorien und 150 Länder.

mg

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