Fertige Schutzbrille aus dem Spritzguss

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Auf der K-Messe wurde eine gebrauchsfertige Schutzbrille in einem Teil spritzgegossen – in nur 45 s und ganz ohne weitere Montage.

Ems-Grivory hat gemeinsam mit den Firmen Uvex und Arburg auf der K-Messe in Düsseldorf ein smartes Herstellungsverfahren für Schutzbrillen vorgeführt. Der Clou dabei: Die ganze Brille inklusive Tragebügel und Sichtfenster einteilig spritzgegossenen, weitere Montageschritte entfallen. Das Verfahren ist schnell und kostengünstig, das Ergebnis sind qualitativ sehr hochwertige und optisch korrekte Schutzbrillen.

Einteilige Schutzbrille aus Polyamid

Da Brillenglas und Brillenbügel als eine Kavität im Werkzeug ausgebildet sind, wird der Materialcharakteristik des verwendeten Grilamid TR XE 3805 (ein transparentes Polyamid 12 von Ems-Grivory) bei der Herstellung und im späteren Gebrauch eine ganz besondere Bedeutung zugewiesen. Uvex legt bei seinen Schutzbrillen hohen Wert auf sehr gute optische und mechanische Eigenschaften.

Brillenbügel, welche die Anpresskräfte zum Kopf übergangslos in das Brillenmittelteil einleiten, erfüllen zusätzlich die Funktion eines Bügelscharniers und erfordern deshalb eine sehr hohe Deformationsfähigkeit und herausragende Rückstelleigenschaft bei hoher Bauteilfestigkeit. Zusätzlich ist UV Schutz bis 400 nm und Schlagzähigkeit gefordert, um den Schutz des Auges zu gewährleisten.

Während der K-Messe wurde auf dem Arburg-Stand mit einer Allrounder 570 A eine Sonnenbrille der Filterkategorie 2 t in rund 45 Sekunden Zykluszeit spritzgegossen, entnommen, optisch geprüft und lasermarkiert, um eine hundertprozentige Rückverfolgbarkeit der Teile zu gewährleisten, sowie anschließend verpackt.

mg

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