Faserverstärkter Kunststoff im Rettungseinsatz

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Für mehr Stabilität und Gewichtsersparnis entwickelte OKE ein V-Profil aus faserverstärktem Kunststoff, das in einer Spezialtrage bei Rückgratverletzungen zum Einsatz kommt

Das Unternehmen Ultramedic nutzt bei seinem S-Boon Spineboard, eine stabile und trotzdem leichte Trage aus faserverstärktem Kunststoff, die für das Anheben und die Umlagerung von Patienten mit schweren Kopf- und Rückgratverletzungen, entwickelt wurde. Das Profil sorgt dafür, dass das Board die notwendige Steifigkeit besitzt, um Patienten sicher zu transportieren.

Problemlose Röntgen- und MRT-Aufnahmen

Das mittels Pultrusionstechnologie in Deutschland gefertigte CFK-V-Profil von OKE ist für das Spineboard optimal geeignet, da CFK röntgentransparent ist. Röntgen- und MRT-Aufnahmen der Patienten können so problemlos und schnell auch auf dem Board durchgeführt werden. Zudem ist die zu durchstrahlende CFK-Wandstärke des Boards dank der V-Geometrie minimal. Durch diese Geometrie kann das Profil außerdem nachträglich in das Board eingeklemmt werden, was wiederum für eine einfache Handhabung sorgt.

Das mittels Pultrusionstechnologie in Deutschland gefertigte faserverstärkte V-Profil von OKE ist für das Spineboard optimal geeignet, da CFK röntgentransparent ist. Foto: OKE

Leichtgewicht dank faserverstärktem Kunststoff

Die geforderte Belastung von 250 kg Prüfgewicht besteht das Board mit Leichtigkeit. Es hält sogar einem Gewicht von 500 kg permanent stand. Dank der Carbonfasern bleibt es mit lediglich 7,5 kg trotzdem ein Leichtgewicht.

Generell ist die Pultrusionstechnologie ein sehr wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung faserverstärkter Kunststoffprofile. So lassen sich hiermit verschiedenste Profilgeometrien für unterschiedliche Anwendungen realisieren. „Wir bei OKE stehen unseren Partnern bei der individuellen Entwicklung ihrer Produkte gerne zur Seite“, erklärt Andreas Bartel, Entwicklungsingenieur bei OKE.

sl

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