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Fanuc will Cobot-Primus werden – und erwägt neue Fabrik

Shinichi Tanzawa, President und CEO von Fanuc Europe: „Mittelfristig wollen wir klarer Marktführer für Cobots in Europa werden“. Nicht zuletzt deshalb ventiliert das Unternehmen Pläne für den Bau einer weiteren Roboterfabrik in Japan. Foto: Fanuc

Fanuc will mittelfristig Marktführer für Cobots in Europa werden – und erwägt nicht zuletzt deshalb den Bau einer neuen Roboterfabrik in Japan.

„Mittelfristig wollen wir klarer Marktführer für Cobots in Europa werden“, sagt Shinichi Tanzawa, President und CEO von Fanuc Europe; dafür werden die Produktionskapazitäten in Japan erweitert und auch der Bau einer neuen Fabrik erwogen.

CRX-Modelle eröffnet Fanuc neue Kundengruppen

„Wir wollen unsere Kunden dabei unterstützen, ihren Cobot-Einsatz in einem breiten Spektrum von Anwendungen zu erhöhen“, betont Tanzawa bei der Vorstellung von drei neuen Cobot-Modellen der CRX-Baureihe. „Insbesondere die CRX-Modelle sind dank ihrer Sicherheit, ihres geringen Gewichts und ihrer intuitiven Drag-and-Drop-Programmierung für Erstanwender von Robotern interessant. Die CRX-Serie eröffnet Fanuc bereits jetzt neue Kundensegmente und bringt uns gleichzeitig in Kontakt mit Unternehmen, die zwar bereits Erfahrung mit der Automatisierung ihrer Produktionslinien haben, aber bisher noch keinen Kontakt zu unserem Vertriebsteam hatten.“ In Europa sind die ersten beiden Modelle der CRX-Baureihe seit 1,5 Jahren erhältlich.

Mit einer Produktpalette von elf Cobot-Modellen, die von 4 bis 35 kg Nutzlast reichen, sieht er sein Unternehmen gut aufgestellt, um das Ziel zu erreichen, in Europa die Nummer 1 zu werden.

CRX-Cobots werden zu den „beliebtesten Robotermodellen“ von Fanuc

Tanzawa: „Wir gehen davon aus, dass unsere CRX-Cobots zu unseren beliebtesten Robotermodellen gehören werden, da sie für jede Art von Hersteller geeignet sind, der seine Möglichkeiten erweitern möchte.“

Nicht zuletzt durch die erwartete höhere Nachfrage nach den Leichtbau-Cobots plant das japanische Unternehmen eine Ausweitung der Roboterproduktionskapazität, die derzeit bei 11.000 Einheiten pro Monat liegt. „Durch die Nutzung freier Flächen innerhalb des Unternehmens und die Verbesserung der Effizienz sind die Aussichten für eine Erhöhung unseres Produktionsvolumens auf etwa 14.000 Einheiten pro Monat gut“, so Tanzawa.

Vor dem Neubau einer Fabrik werden die Produktionskapazitäten hochgefahren

Außerdem werde derzeit geprüft, ob eine Produktionskapazität von 16.500 Einheiten pro Monat erreicht werden könne, ohne dass neue Gebäude errichtet werden müssen. „Angesichts eines erwarteten dramatischen Wachstums des globalen Robotermarktes sind wir jedoch der Ansicht, dass solche Produktionssteigerungen nur begrenzt wirksam sind, da sie die Nachfrage nur für die nächsten Jahre decken werden. Aus diesem Grund ziehen wir als nächsten Schritt den Bau einer neuen Roboterfabrik in Erwägung.“

sk