Fanuc: Vollgepackt nach Hannover

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Fanuc zeigt auf der Hannover Messe nicht nur das breite Portfolio an roboterbasierter Automatisierungstechnik sondern auch die IoT-Plattform Field.

Der Neuhauser Roboterspezialist zeigt sich für die Hannover Messe wieder breit aufgestellt: Im Mittelpunkt des Messeauftrittes stehen integrierte Lösungen, die den Bogen von roboterbasierter Automatisierungstechnik bis zu Konzepten wie „Service First“ spannen.

Fanuc demonstriert zudem den aktuellen Entwicklungsstand zu Field. Doch das ist noch nicht alles: Als praxiserprobtes Modul gilt „Zero Downtime“ (ZDT), ein skalierbares Tool für die präventive Wartung. Für kleinere Gruppen an Robotern gibt es inzwischen aber auch eine Fanuc-eigene Einheit, mit der Betriebsdaten gesammelt und ausgewertet werden.

Fanuc präsentiert auch aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich der kollaborativen Robotik: Gezeigt werden aktuelle Modelle in unterschiedlichen Varianten, unter anderem in Kombination mit integrierter Bildverarbeitung. Hierbei darf man gespannt sein, ob das Unternehmen seine Modellpalette erweitert. Auf der Messe werden aber auch Beispiele für praktische Anwendungen von Systempartnern präsentiert.

Roboter allgegenwärtig

Außerdem zeigt Fanuc neue Robotervarianten wie den R-1000iA mit Spot-Welding-Paket, die neuen Scaras, den Lackierroboter P-40iA und eine Reihe von modifizierten Modellen. Neu ist auch der „iRProgrammer“, mit dessen Hilfe das Setup und die Programmierung von Robotern erleichtert werden sollen. Dabei handelt es sich um ein Software-Interface, das auf Tablets oder Notebooks läuft. Ursprünglich für den Einsatz an den neuen Scara-Robotern entwickelt, ist die Programmiersoftware nun auch für alle Fanuc-Roboter freigegeben.

An größeren Robotern wird der iRProgrammer erstmals in Hannover zu sehen sein. Eine preiswerte, gleichzeitig einfache Programmiermöglichkeit zu schaffen, so Fanuc, sei bei der Entwicklung im Vordergrund gestanden. Der iRProgrammer kann dabei als Ergänzung zum Programmierhandgerät iPendant von Fanuc angesehen werden. Im Wesentlichen sind drei Arten von Operationen vorgesehen: das Erstellen und Editieren von Roboterprogrammen, die Ausführung dieser Programme und die Änderung von Basiseinstellungen.

Seit dem vergangenen Jahr ist der sechsachsige P-40iA erhältlich: Er erweitert neben dem P-200iA und dem P-50iB das Roboterspektrum für Lackieraufgaben. Der Roboterarm wurde besonders schlank konstruiert, was sich auch im geringen Eigengewicht widerspiegelt. Außerdem lässt er sich flexibel am Boden, der Wand oder der Decke montieren. Das iPendant, in Kombination mit der neuesten Steuerung R-30iB Plus, soll hierbei eine möglichst intuitive Bedienung sicherstellen.

Bildverarbeitung bereits dabei

Sensoren in Robotersysteme zu integrieren gehörte seit jeher zum Entwicklungsansatz von Fanuc – und zwar nahtlos. Ein Beispiel dafür ist die Bildverarbeitung: Fanuc sieht diese ist längst als integralen Bestandteil der Robotersteuerung an. Neu ist hier der 3D Vision Sensor, mit dem sich Aufnahmen während der Bewegung eines Roboters erstellen lassen, die zur Bestimmung der Greifposition dienen. Diese „snap-in-motion“-Funktion soll, so Fanuc, besonders bei bei schnellen Greifvorgängen Zeit sparen, weil der Roboter für eine Aufnahme seine Bewegung nicht unterbrechen muss. Mitinbegriffen im Leistungspaket sind dabei auch Software und Kabel.

Vorteil aller Vision-Sensoren von Fanuc: alle Schnittstellen zur Automation sind bereits vorhanden, erforderliche Hardware zur Bildverarbeitung bereits in der Robotersteuerung integriert. Seine Stärken spielt der 3D Vision Sensor vor allem dort aus, wo Werkstücke mit glänzenden und spiegelnden Oberflächen zu detektieren sind. Im Prinzip kehrt FANUC damit eine Technik um, die bereits von der Softwareoption „iRPickTool“ bekannt ist und sich in zahlreichen Pick-Applikationen bewährt hat.

Systemintegratoren und Partner wie beispielsweise GOM zeigen, was in der Bauteilinspektion mit Hilfe eines Roboters möglich ist. Essert realisiert eine Advanced Workstation für eine barrierefreie MRK-Anwendung und Process Automation Solutions präsentiert die Lösung einer Palettieraufgabe mit einem CR Roboter. Partner IPR demonstriert in Hannover eine Verfahrachse aus Verbundbeton RC-1000 zusammen mit einem FANUC M-710iC.

db

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