Fakuma ohne Grenzen bei der Besucherzahl

Günter Kögel, Herausgeber der K-ZEITUNG Foto: K-ZEITUNG

Die Vorfreude der Kunststoffbranche auf die Fakuma wächst – auch weil die Corona-bedingten Grenzen bei der erlaubten Besucherzahl nicht mehr gelten.

Die gute Nachricht für alle Fans der Fakuma: Die vom aktuellen Inzidenzwert abhängige Obergrenze für die erlaubte Besucherzahl der Fakuma 2021 ist vom Tisch. Nach vielen Monaten mit massiven Einschränkungen ist auch dank einer in der Geschichte der Menschheit einzigartigen Impfaktion die Normalität ins Leben zurückgekehrt. Ausgangsbeschränkungen? Schon lange her. Geschlossene Geschäfte und Restaurants? Auch vorbei. Eingesperrt im Homeoffice mit rein digitalem Kontakt zur Außenwelt? Vergangenheit.

Nachdem zum Redaktionsschluss der Ausgabe 17/2021, der Auftakt unserer umfangreichen Berichterstattung über die Fakuma 2021, mehr als 60 % der Deutschen vollständig gegen das Corona-Virus geimpft waren, hat inzwischen auch die, wie ein Damoklesschwert über vielen geplanten Aktivitäten schwebende Inzidenzzahl an Aussagekraft und Bedeutung verloren und ist in den Hintergrund gerückt.

Besucherzahl der Fakuma nicht mehr von Inzidenz abhängig

Davon profitiert auch die Fakuma 2021 als erste große Kunststoffmesse seit Ausbruch der Pandemie, denn die ursprünglich im Sicherheits- und Hygienekonzept definierte und vom aktuellen Inzidenzwert abhängige Obergrenze für die Besucherzahl, über die die K-ZEITUNG mehrfach berichtet hat, gilt in dieser Form nicht mehr.

Denn aufgrund der jüngsten Verordnung der Landesregierung von Baden-Württemberg spielt der Inzidenzwert bei der erlaubten Besucherzahl für die Fakuma 2021 keine Rolle mehr. "Wir machen alles möglich für Geimpfte", lautete die klare Botschaft aus dem Gesundheitsministerium von Baden-Württemberg.

Einhaltung der 3G-Regel wird am Eingang kontrolliert

3G heißt das neue Zauberwort, das durchaus zum kürzesten Wort des Jahres aller Zeiten werden könnte. Bei Anwendung der 3G-Richtlinien dürfen jetzt bei der Fakuma geimpfte, genesene und negativ getestete Besucher in unbegrenzter Zahl auf das Messegelände – einzige Einschränkung ist der Sicherheitsabstand von 1,5 m, der eingehalten werden muss. Dies sollte angesichts der Gesamtfläche des Friedrichshafener Messegeländes von 160.000 m2 kein Problem sein.

Auch wenn es der Titel dieses Beitrags verspricht: So ganz ohne Grenzen wird es wohl bei der Fakuma 2021 nicht gehen, aber das ist auch gut so. Denn die umfangreichen 3G-Kontrollen am Eingang und die Maskenpflicht in den Hallen als wesentliche Bestandteile des Schutz- und Hygienekonzepts der Fakuma 2021 sind wichtig und sollten uns die Freude am persönlichen Kontakt und an realen Exponaten nicht nehmen. Wir sehen uns in Friedrichshafen.

nter Kögel, Herausgeber der K-ZEITUNG

Schlagwörter: