Fakuma 2021 – dank Hygienekonzept live und sicher

Wie hier bei der Euro-Biko in Friedrichshafen ist auch bei der Fakuma das Tragen medizinischer Masken vorgeschrieben. Foto: Messe Friedrichshafen

Für maximale Sicherheit von Ausstellern und Besuchern übernimmt Schall für die Fakuma 2021 vollumfänglich das Hygienekonzept der Messe Friedrichshafen

Für eine sichere Fakuma 2021 wird das „umfassende und von neutralen Experten geprüfte Schutz- und Hygienekonzept der Messe Friedrichshafen vollumfänglich übernommen“, so Bettina Schall, Geschäftsführende Gesellschafterin des privaten Messeunternehmens und Fakuma-Veranstalters P.E. Schall, gegenüber der K-ZEITUNG.

Die Frage, ob eine Fakuma auch bei weiter steigenden Inzidenzwerten in Friedrichshafen als Präsenzmesse stattfinden kann, beantwortet Bettina Schall deshalb auch mit einem klaren „ja“.

Doch was bedeutet das Schutz- und Hygienekonzept der Messe Friedrichshafen für die Aussteller und Besucher der Fakuma? Die K-ZEITUNG, deren Team seit vielen Jahren auch den Fakuma Express als offizielle Messezeitung der Fakuma live in Friedrichshafen produziert und auch 2021 produzieren wird, hat das Hygienekonzept unter die Lupe genommen.

Hygienekonzept der Fakuma setzt auf die 3G-Regel

Wesentliche Elemente sind die 3G-Regel, deren Nachweis am Eingang geprüft wird, die Erfassung und Steuerung der Besucher durch kontingentierte Online-Tickets (einen Kartenverkauf auf der Messe wird es nicht geben), die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken in den Hallen, ein Mindestabstand von 1,5 m sowie ein Wegeleitsystem mit verbreiterten Gängen und gegebenenfalls Einbahnverkehr.

Wichtig zu wissen, was die Einhaltung und Überwachung der 3G-Regel betrifft: Als geimpft zählen nur vollständig Geimpfte, deren abschließende Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt und die mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurden. Bei Genesenen muss die Genesung mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegen.

Bei den Getesteten darf der Test bei Besuchern nicht älter als 24 Stunden sein, bei Ausstellern nicht älter als 72 Stunden. Schall weist ausdrücklich darauf hin, dass die Testbescheinigungen zur Messe mitgebracht werden müssen, da der Test einer großen Zahl von Besuchern auf dem Messegelände nicht möglich ist.

Als Nachweise akzeptiert werden Impfausweis, die Bescheinigung eines negativen Testergebnisses durch fachkundiges Personal oder für Genesene eine ärztliche Bescheinigung oder ein positiver PCR-Test mit Datum. Der Nachweis kann auf Papier oder in elektronischer Form in deutscher oder englischer Sprache erbracht werden. Zudem müssen Aussteller und Besucher einen gültigen Personalausweis vorlegen.

Tragen von medizinischen Masken ist Pflicht

Umfangreiche Kontrollen sollen auch auf der Fakuma die Sicherheit von Ausstellern und Besuchern gewährleisten. Das Hygienekonzept der Fakuma lässt einen Messebesuch nur nach vorheriger Online-Registrierung zu. Foto: Messe Friedrichshafen

Was das Tragen von Masken betrifft, sind medizinische Masken vorgeschrieben. Personen, denen das Tragen einer medizinischen Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist, müssen dies mit einer ärztlichen Bescheinigung belegen und statt der Maske ein großes Corona-Schutz-Visier tragen; die zeitweise in der Gastronomie weit verbreiteten Kinnvisiere werden nicht akzeptiert.

Für die Steuerung der Besucherströme und die Nachverfolgung der Besucher ist ein Messebesuch der Fakuma 2021 zudem nur mit vorheriger Online-Registrierung möglich.

Keine Begrenzung der Besucherzahlen auch bei hohen Inzidenzwerten

Aufgrund der jüngsten Verordnung der Landesregierung von Baden-Württemberg spielt die Inzidenzzahl bei der erlaubten Besucherzahl keine Rolle mehr. "Wir machen alles möglich für Geimpfte", hieß es zuletzt aus dem Gesundheitsministerium von Baden-Württemberg, und dies hat direkte Folgen für die Fakuma: Bei Anwendung der 3G-Richtlinien dürfen jetzt geimpfte, genesene und negativ getestete Besucher in unbegrenzter Zahl auf das Messegelände; einzige Einschränkung ist der Sicherheitsabstand von 1,5 m, der eingehalten werden muss. Dies sollte angesichts der Gesamtfläche des Friedrichshafener Messegeländes von 160.000 m2 kein Problem sein. Zudem wird ständig dokumentiert, wer wann das Gelände betreten und wieder verlassen hat.

Maximale Sicherheit auch bei der Verteilung der Messezeitung

Die Maßnahmen zur Kontaktvermeidung betreffen auch das Verteilen der beliebten offiziellen Messezeitung Fakuma Express, die wie bewohnt vom Team der K-ZEITUNG live in Friedrichhafen produziert wird. Denn die gewohnte Verteilung über Hostessen in den Eingangsbereichen ist aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht möglich.

Die Besucher können sich ihre Messezeitung aber kontakt- und kostenlos an zahlreichen Verteilständern auf dem Messegelände oder am Stand der K-ZEITUNG in Halle A7 am Übergang zur Halle A6 abholen.

Die aktuell gültige Version des kompletten Sicherheits- und Hygienekonzepts können sich Interessierte bei der Messe Friedrichshafen herunterladen. Zudem gilt auch in Friedrichshafen die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg.

Günter Kögel

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