Fakuma - Jubiläumsmesse Eingang Fakuma 06.11.2017 1 Bewertung(en) Rating

Fakuma 2017 übertrifft alle Erwartungen

Die Aussteller der diesjährigen Fakuma sind mehr als zufrieden. Mehr Besucher denn je sorgen für rege Nachfrage in der Branche. Zudem konnten viele konkrete Projekte angestoßen werden.

Die Aussteller sind mit hohen Erwartungen zur 25. Fakuma gefahren – und sie wurden nicht enttäuscht. Allerorten war von glänzenden Geschäften, großem Interesse, reger Nachfrage und bester Stimmung die Rede. Dies gilt vor allem für die Hersteller von Spitzgießmaschinen, deren Exponate nach wie vor die Fakuma­ prägen.
So zeigt sich auch Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Geschäfts­führung des Spritzgießmaschinenherstellers Arburg, der traditionell mit dem größten Stand auf der Fakuma vertreten ist, begeistert vom Erfolg der Messe:­ "Wir sind mit der Fakuma 2017 höchst zufrieden. Wir haben zahlreiche konkrete Anfragen erhalten, die Geschäfte laufen exzel­lent – bei unseren Kunden aus allen Branchen genauso wie bei uns."

Michael Hehl führt das große Interesse primär darauf zurück, dass in Boomzeiten, wie sie derzeit herrschen, "produktionseffiziente Maschinentechnik, individuell abgestimmte Lösungen und ein zuverlässiger Service besonders gefragt" sind. Alles Themen, bei denen Hersteller wie Arburg auf der Fakuma mit vielen neuen Lösun­gen aufwarten konnten.
Auch beim österreichischen Spritzgießmaschinenbauer und Systemlöser Engel – wie Arburg seit der Premiere im Jahr 1981 bei jeder Fakuma mit dabei – fällt das Resümee zur Jubiläums-ausstellung überaus positiv aus.

Dr. Christoph Steger, CSO der Engel-Gruppe: "Die Fakuma hat sich von einer stark regional ausgerichteten Leistungsschau zu einer Messe von hoher internationaler Bedeutung entwickelt." Gleichzeitig sei nach Stegers Worten aber gelungen, den familiären Charakter aufrechtzuerhalten, und genau dieser mache bis heute das besondere Flair des Branchentreffens am Bodensee aus.

Hohe Qualität der Gespräche

Besonders aufgefallen ist Steger in diesem Jahr nicht nur die große­ Zahl, sondern insbesondere die sehr hohe Qualität der Gespräche: "Mehrere Hundert Besucher pro Tag informierten sich am Messestand über unsere innovativen Maschinen- und Automatisierungskonzepte, zukunftsweisende­ Verarbeitungstechnologien und die neuen Möglichkeiten, die Indus­trie 4.0 der Kunststoffindustrie eröffnet. Viele Aufträge für Spritzgießmaschinen, Roboter und integrierte Systemlösungen wurden auf der Messe zum Abschluss gebracht und weitere angekündigt, wobei fast bei allen neuen Projekten mindestens ein Produkt aus dem umfangreichen Inject-4.0-Programm von Engel stammt. Die Themen Digitalisierung und Vernetzung scheinen endgültig in der Branche angekommen zu sein."

Gerd Liebig, CEO von Sumitomo (SHI) Demag, zeigt sich ebenfalls von der Qualität der Gespräche begeistert: "Die Fakuma hat bei ihrer Bedeutung als Verkaufsmesse deutlich zugelegt. Zahlreiche Gespräche bei uns am Stand haben direkt zu einem Auftrag geführt, und viele andere waren so konkret, dass wir dafür derzeit Angebote erstellen und zu unseren Kunden schicken."

Besonders posi­tiv ist Gerd Liebig dabei die anhaltend gute Nachfrage aus der Automobilindustrie aufgefallen, die in letzter Zeit nicht unbedingt für positive Schlagzeilen gesorgt hat: "Wir haben viele neue Projekte aus der Automobilindustrie erhalten und ich kann nicht erkennen, dass dies zurückgehen würde." Wie Liebig gegenüber der K-ZEITUNG erklärte, bleibt auch die Nachfrage aus Elektrik und Elektronik stabil auf hohem Niveau.

Wie Dr. Hans Ulrich Golz, President des Segments Spritzgießtechnik der Krauss Maffei Group, gegenüber der K-ZEITUNG erklärte, war die Jubiläumsausgabe der Fakuma für Krauss Maffei ebenfalls "ein voller Erfolg". Wie Golz betonte, wurden vor allem die digitalen Plastics 4.0 Lösungen, insbesondere das neue MES-System Maxecution, "von den Besuchern hervorragend angenommen".

Viele konkrete Abschlüsse

 - Die Fakuma konnte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher anlocken und viele konkrete Anfragen verbuchen.
Die Fakuma konnte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher anlocken und viele konkrete Anfragen verbuchen.
K-ZEITUNG/Heinold

Überaus positiv fällt auch das Urteil­ des chinesischen Spritzgießmaschinenherstellers Haitian zur Fakuma 2017 aus: "Für Haitian International Germany war die diesjährige Fakuma ein fulminanter Erfolg, nicht nur, weil sich unsere Besucherzahlen im Vergleich zur letzten Fakuma glattweg verdoppelten. Wir hatten viele Gelegenheiten, den fachlichen Austausch mit Kunden und Partnern zu pflegen, und konnten auch zahlreiche neue Interessenten begrüßen. Darüber hinaus mündeten­ viele der intensiven Gespräche in konkrete Abschlüsse."

Dass die Jubiläums-Fakuma nicht nur für die verschiedenen Hersteller von Spritzgießmaschinen sehr gut gelaufen ist, sondern auch für Vertreter aus anderen Sparten, zeigt das Beispiel von Strack Norma, einem Spezialisten für innovative Normalien für den Werkzeug- und Formenbau, der ebenfalls ein positives Fazit aus der diesjährigen Fakuma zieht.

Inhaber Andreas Geyer: "Die Messe war sehr gut besucht. Wir hatten Gelegenheit, intensive Gespräche mit Besuchern – auch aus interna­tionalen Märkten – zu führen."
Der deutlich gestiegene Anteil von internationalen Besuchern – in diesem Jahr kamen nach Erhebungen des Messeveranstalters Schall Gäste aus 128 Ländern zur Fakuma­ – wurde auch von vielen anderen Ausstellern sehr positiv vermerkt, unterstreicht er doch die Bedeutung, welche die Friedrichshafener Fachmesse inzwischen weltweit in der Kunststoffbranche genießt und sicher auch 2018 genießen wird, wenn sich die Branche vom 16. bis 20. Oktober wieder am Bodensee trifft.

gk / db

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