Expertentreff für schmelzebasierte Additive Fertigung

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Schmelzebasierte Verfahren bilden den Schwerpunkt einer Fachtagung zur Additiven Fertigung, die das IKV am 5. und 6. Juni 2019 in Aachen veranstaltet.

Kaum eine andere Technologie hat in den letzten Jahren eine so rasante Entwicklung vollzogen wie die additive Fertigung. Die Marktdynamik ist durch viele Prozessinnovationen und neue Anlagentechniken geprägt. Über die aktuellen Entwicklungen, Trends und Neuheiten informiert das Institut für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk (IKV) an der RWTH Aachen mit einer Fachtagung zur Additiven Fertigung, die von Dr. Wolfgang Meyer, Technischer Entwicklungsleiter im Vorseriencenter Neue Technologien und Innovationsmanagement der Volkswagen AG in Wolfsburg, geleitet wird.

Kostengünstige Strukturbauteile aus technischen Kunststoffen

Ursprünglich wurde die additive Fertigung nur zum Prototyping eingesetzt. Heute ist es bereits möglich, auch Strukturbauteile mittels additiver Fertigung kostengünstig aus technischen Kunststoffen herzustellen. Die Anlagen- und Prozessauslegung stellt dabei noch eine große Herausforderung dar.

Die hohen geometrischen Freiheitsgrade und die neuen Ansprüche an den zu verarbeitenden Kunststoff, die sich aus der Prozessführung ergeben, verlangen nach neuen Ansätzen für eine angepasste fertigungsgerechte Bauteilauslegung und Werkstoffauswahl. Aktuelle Forschungen beinhalten daher u. a. die softwaregestützte Entwicklung neuer Material- und strukturmechanischer Modelle speziell für die additive Fertigung.

Daraus ergeben sich für die IKV-Fachtagung folgende Themenschwerpunkte: Werkstofftechnik, Prozessentwicklung, Bauteilauslegung, Modellierung und Industrialisierung der Additiven Fertigung.

Zahlreich Referenten aus der Industrie

18 Vorträge aus Industrie und Wissenschaft zeigen neueste Entwicklungen zu den genannten Themen auf. Aus der Industrie kommen die Referenten von Arburg, BigRep, BMW, DuPont, e-Xstream Engineering, Fillamentum Manufacturing Czech, Hage Sondermaschinenbau, Igus, Lehmann & Voss, Procter & Gamble, Stratasys, Ultimaker, Volkswagen und Yizumi Germany.

Drei Vorträge aus dem IKV und einer vom Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung der RWTH Aachen steuern die Wissenschaft bei.

Darüber hinaus steht eine Führung durch die Labore der Additiven Fertigung und durch ausgewählte Technika des IKV auf dem Programm. Die Vorträge, die Führung durch die Labore und das Get-together im IKV-Technikum bieten die Gelegenheit, in einen angeregten Meinungsaustausch mit Experten aus Wirtschaft und Forschung zu treten und die aufgezeigten Potenziale der Additiven Fertigung zu diskutieren.

gk

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