Espressotassen aus dem Spritzgießautomat

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Auf einem Spritzgießautomat Boy 35 E stellen die Fachhochschule Nordwestschweiz und Thomatech auf der Swiss Plastics Expo Espressotassen aus Kunststoff her.

Die auf dem Spritzgießautomat 35 E produzierten Espressotassen sind das Ergebnis des Projekts „Wie entsteht ein Kunststoffteil“, das Studierende des 5. Und 6. Semesters des Instituts für Kunststofftechnik der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) durchgeführt haben.

Die Espressotassen werden mit einem Hologramm versehen sein, das von der Firma Morphotonix bereitgestellt wird. Das Werkzeug wurde von den Studierenden entwickelt und von Mitarbeitern des Instituts in Zusammenarbeit mit der Firma Priamus in Bezug auf Digitalisierung und Industrie 4.0 erweitert. Außerdem wird eine Variante der Espressotasse gezeigt, bei der dem Kunststoff ein spezieller Farbstoff zugesetzt ist, damit sich die Tasse bei Wärmeeinwirkung eindrucksvoll verfärbt.

Energieeffizienter Spritzgießautomat

Der Spritzgießautomat 35 E bietet ein hohes Maß an Flexibilität, Leistungsbandbreite und Effizienz. Foto: Boy

Dabei zeichnet sich die vierholmige 35 E mit energieeffizientem Servo-Antrieb durch ihre Dynamik und Laufruhe aus. „Die 35 E mit 350 kN Schließkraft bietet unseren Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität, Leistungsbandbreite und Effizienz. Gerade diese Maschinengröße kommt in der Schweiz sehr gut an,“ sagt Stefan Imhof, Geschäftsführer der Schweizer Boy-Vertretung Thomatech.

Ergänzt wird die Präsenz von Boy auf der Swiss Plastics Expo mit einer kompakten XS mit 100 kN Schließkraft. Ausgelegt für den industriellen Dauerbetrieb, eröffnet dieser Spritzgießautomat immer wieder neue Perspektiven für das Mikro- und angusslosen Einkavitätenspritzgießen. Die XS und auch die noch schließkraftkleinere XXS  verwenden nicht die bei dieser Maschinengröße übliche Kolbenplastifizierung, sondern Schneckenplastifizierung von 8 bis 18 mm nach dem „First in first out“-Prinzip.

sk

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