Ernst-Schmitz-Preis für Joachim Kragl

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Joachim Kragl ist seit 25 Jahren beim Spritzgießmaschinenbauer Engel in der Entwicklung und Anwendungstechnik beschäftigt. Das Steckenpferd des Kunststofftechnikers ist das MuCell-Schaumspritzgießen. Kragl gehörte zum Projektteam, das die technischen Grundlagen erarbeitete, damit das Unternehmen die von Trexel entwickelte Technologie in allen Ländermärkten als integrierte Spritzgießlösung anbieten kann.

Für den österreichischen Maschinenbauspezialisten war Kragl zunächst für den Aufbau anwendungstechnischer Abteilungen in Kanada und später in den USA zuständig. Bis heute leitet er als Director Advanced Injection Molding Systems amp; Processing die Anwendungstechnik von Engel Machinery in York, PA. Zu seinen Aufgabengebieten zählen dabei individuelle Kundenwünsche in technische Lösungen zu übersetzen, komplexe Technologien und Prozesse anschaulich zu vermitteln sowie Kunden bei der praktischen Umsetzung ihrer Projekte zu unterstützen.

Der Mensch im Mittelpunkt

Ernst-Schmitz gründete 1957 das Laboratorium für Kunststofftechnik (LKT) am TGM in Wien als Ausbildungsstätte für die Kunststoffverarbeitung. Er gilt damit als Pionier in der kunststofftechnischen Ausbildung. Den Menschen in den Mittelpunkt der Technik zu rücken, war ihm zeit seines Lebens ein wichtiges Anliegen. Der Ernst-Schmitz-Preis wird jährlich von der GFKT jeweils im Rahmen eines Festabends der Vereinigung Österreichischer Kunststofftechniker (VÖK) verliehen.

Joachim Kragl ist bereits der dritte Ernst-Schmitz-Preisträger aus dem Hause Engel. 2002 wurde Peter Pokorny, Leiter der Anwendungstechnik am Stammsitz in Schwertberg, und 2014 Andreas Steurer, Leiter der Anwendungstechnik im Großmaschinenwerk St. Valentin, ausgezeichnet.

db

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