Erfolgreiche Premiere für Messe “Experience AM” in Augsburg

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Mit 70 Ausstellern und rund 1.800 Besuchern meldet die Messe Augsburg eine erfolgreiche Premiere der neuen Multi-Location-Fachmesse Experience Additive Manufacturing.

Komplette Wertschöpfungskette der additiven Fertigung

Die Messe Augsburg zog ein sehr positives Fazit der ersten Experience Additive Manufacxturing - kurz EAM. Wie der Messeveranstalter erklärt, konnten insbesondere die Orientierung des Events an der kompletten Wertschöpfungskette für additive Fertigung und die zahlreichen Veranstaltungen rund um die Messe im Rahmen des Augsburger Multi-Location-Formates überzeugen.

Zu sehen waren auf 4.500 m2 Neuigkeiten auf dem Gebiet der Additiven Fertigung, Prozesse, Dienstleistungen und Produkte, vor allem in den Bereichen Mobility und Automotive, Luft- und Raumfahrt, Werkzeug- und Formenbau, Maschinenund Anlagenbau sowie Medizin- und Dentaltechnik.

Positiv angenommen wurde auch die „AM Value Chain“, eine Sonderschau im Mittelpunkt der Messe mit der praxis- und anwendungsorientierten Erläuterung der drei Wertschöpfungsstufen in 13 Bereichen. Foto: K-ZEITUNG/Kögel

„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, das Thema additive Fertigung bzw. 3D-Druck, eines der zentralen Themen innerhalb des Megatrends Industrie 4.0, in Augsburg so prominent zu besetzen. Die Premiere stimmt mich äußerst zuversichtlich. Meine Erwartungen wurden übertroffen. Es war eine feine und kreative Messe in sehr wertigem Ambiente und mit einer klaren Struktur. Das ist eine erstklassige Basis für die Fortsetzung in 2019“, so Gerhard Reiter, Chef der Messe Augsburg.

Tipps für Unternehmen, die über einen Einstieg in die additive Fertigung nachdenken

Philip Häußler, Projektleiter der EAM, ergänzt: „Unser Ansatz, die komplette Wertschöpfung der additiven Fertigung systematisch auf einer Messe abzubilden, war richtig. Es hat sich gezeigt, dass viele Besucher Orientierung zum ganzen Prozess suchten. Wir konnten die Transparenz zum Thema erhöhen und Unternehmen, die über einen Einstieg in die additive Fertigung nachdenken, zahlreiche Handreichungen geben. Laut den Ausstellern hatten die Fachgespräche inhaltlich einen sehr hohen Standard“.

Besucher und Aussteller zeigten sich ebenfalls zufrieden mit der Premiere der EAM. Stefan Prange, Geschäftsführer von algona aus Stuttgart: „Das Niveau der Besucher in Augsburg war sehr hoch. Sie kamen mit konkreten Vorstellungen und wir konnten ausgezeichnete Gespräche führen. Auch hatte die EAM eine sehr gute Größe und das Angebot war passend. Die Region Süddeutschland ist ein starker Markt für additive Fertigung, insofern ist der Standort Augsburg mit seiner flexiblen Struktur ideal. Für uns hat sich die Messebeteiligung also gelohnt. Wir werden die EAM fest in unseren Messekalender aufnehmen und nächstes Jahr wiederkommen“.

Auch Markus Sicker, Leiter der ExOne Academy, zeigte sich begeistert: „Der Mix aus Fachpublikum und etwa Studenten, den Entscheidern von morgen, war klasse. Unsere Erwartungen wurden definitiv übertroffen“.

Breites Anwenderspektrum abgedeckt

Bei den „AM Table Talks“ wurden auf einer speziell gestalteten Messefläche knapp 50 Vorträge und Fallstudien präsentiert und anschließend diskutiert. Foto: K-ZEITUNG/Kögel

Michael Schroeder, Regional Sales Manager von SLM Solutions: „Wir sind sehr zufrieden mit der Messe, der Organisation und dem Standort. Das Thema AM ist in der Region Augsburg sehr gut aufgehoben. Wir konnten in der Tat viele Kontakte knüpfen. Die Abbildung der Wertschöpfung im Rahmen der AM Value Chain und das Präsentations-Format AM Table Talks sind genau richtig, um ein breites Anwenderspektrum abzudecken. Wir gehen davon aus, dass die Messe in 2019 sich positiv entwickeln wird“.

Sehr angetan zeigte sich auch Tobias Stengel, Vertriebsleiter von toolcraft aus Georgsgmünd: „Wir sind mit der Premiere sehr zufrieden. Klasse war, dass wir von Anfang an in die Konzeption der Messe und die Entwicklung der Formate eingebunden waren. Wir konnten uns so intensiv einbringen und zum Beispiel in der AM Value Chain hervorragend wiederfinden. Da entwickelt sich eine neue Messe mit Charakter und Spirit. Das ist gut für die Branche. Wir konnten intensive Fachgespräche in einer angenehmen Atmosphäre führen.“

Wie der Veranstalter betont, waren in Augsburg Aussteller aus allen drei wesentlichen Wertschöpfungsstufen der additiven Fertigung vertreten: Pre-Process, In-Process, Post-Process. Zusätzlich sorgte die „AM Value Chain“ für sehr positive Resonanz, eine Sonderschau im Mittelpunkt der Messe mit der praxis- und anwendungsorientierten Erläuterung der drei Wertschöpfungsstufen in 13 Bereichen.

Exponate, Demonstratoren, Filmmaterial und interaktive Stationen dienten den Teilnehmern zur Veranschaulichung der AM-Praxis, entstanden in Zusammenarbeit mit der Parare GmbH. Weiterer sehr gut besuchter Baustein des Augsburger Multi-Location-Formates waren die „AM Table Talks“. Knapp 50 Vorträge und Fallstudien mit anschließender Diskussion auf einer speziell gestalteten Messefläche, zu Prozess- und Branchenaspekten der additiven Fertigung über alle drei Tag sicherten den Praxis- und Wissenstransfer.

Zahlreiche Teilnehmer nutzen den Science Shuttle und den Industry Shuttle

Weitere Elemente der EAM waren ein Einführungskurs zur additiven Fertigung, ausgerichtet vom Fraunhofer IGCV, ein Science Shuttle zum AMLab von Fraunhofer IGCV und dem IWB der TU München, dem größten Labor für additive Fertigung in Süddeutschland sowie Industry Shuttles zu Voxeljet in Augsburg und Hirschvogel Tech Solutions in Landesberg am Lech mit zahlreichen Teilnehmern.

Als Highlight des Rahmenprogramms bezeichnet die Messe Augsburg „22. Augsburger Seminar für Additive Fertigung“. Hier boten die beiden Veranstaltungspartner Fraunhofer IGCV und IWB boten hochkarätige Vorträge zu den Schwerpunkten „Design und Prozesse“, „Software und Simulation“ sowie „Lieferantenauswahl und -qualifizierung“.

gk

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