Die täglichen Live-Recyclingvorführungen und die Ausstellung mit rund 70 Endprodukten aus bis zu 100 % Regranulat machten das Erema Circonomc Centre zu einem der großen Besuchermagneten auf der K 2022.
Foto: Erema
Die täglichen Live-Recyclingvorführungen und die Ausstellung mit rund 70 Endprodukten aus bis zu 100 % Regranulat machten das Erema Circonomc Centre zu einem der großen Besuchermagneten auf der K 2022.

K 2022

Erema zieht rundum positive Bilanz zur K 2022

Mit innovativen Recyclinglösungen wurde die Erema-Gruppe zu einem der großen Besuchermagneten der K 2022 – entsprechend positiv fällt die Messebilanz aus.

Sowohl beim Besucherinteresse als auch bei der Anzahl an getätigten Verkaufsabschlüsse fällt die Bilanz der Erema-Gruppe über den Verlauf der K 2022 in Düsseldorf rundum positiv aus. Mit allen Unternehmen der Firmengruppe auf einem Messestand hat die Erema-Gruppe so umfassend wie noch nie ihr gesamtes Produkt- und Dienstleistungsspektrum präsentiert und darüber hinaus im Circonomic Centre mit Partnern aus der Kunststoffindustrie Recycling und Kreislaufwirtschaft für die Besucher erlebbar gemacht.

Recycling und Kreislaufwirtschaft in der Branche angekommen

„Recycling und Kreislaufwirtschaft sind zu 100 Prozent in der Kunststoffbranche angekommen. Das hat die diesjährige K sehr deutlich gezeigt“, so Manfred Hackl, CEO der Erema Group GmbH. Die Entscheidung, alle Unternehmen auf einem gemeinsamen Messestand ausstellen zu lassen, hat sich für die Firmengruppe bewährt, denn so konnte sie einen guten Überblick über ihr breit gefächertes Maschinenportfolio und die jeweiligen Neuheiten geben. Dass die K 2022 insgesamt weniger Besucher hatte als 2019, war weder am Messestand der Erema-Gruppe noch im Circonomic Centre spürbar.

Qualität von Schmelze, Regranulat und Endprodukt verbessert

Zu den absoluten Messe-Highlights zählten die von Erema erstmals vorgestellte Doppelfiltrationsmaschine Intarema TVE Plus Duafil Compact sowie die Ecogentle Plastifiziereinheit. Beide Extrusionsinnovationen erzielen effektive Vorteile für die Qualität von Schmelze, Regranulat und Endprodukt und setzen in ihren Anwendungsbereichen Post Consumer und PET-Recycling den Benchmark in punkto Energie-Effizienz.

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 Die Doppelfiltrationsmaschine Intarema TVE Plus Duafil Compact war eines der großen Messehighlights der Erema-Gruppe.
Foto: Erema
Die Doppelfiltrationsmaschine Intarema TVE Plus Duafil Compact war eines der großen Messehighlights der Erema-Gruppe.

„Dass wir für diese beiden Technologien bereits die ersten Bestellungen erhalten haben, bestätigt uns, dass wir damit die Kundenbedürfnisse sehr gut abdecken“, so Hackl. Das gilt auch für die auf Lager produzierte Readymac Recyclingmaschine der Erema Group Tochter Umac, die als rasch verfügbarer Allrounder für Standardanwendungen überzeugt, sowie im Inhouse Recycling Segment für die neue Alpha XS Randstreifen-Recyclingmaschine von Plasmac, ebenfalls ein Unternehmen der Erema Gruppe.

Weitere Messepremieren gab es in der Bottle to Bottle Applikation für die Produktion von lebensmitteltauglichem rPET Granulat. Präsentiert wurden neue Baugrößen der Vacurema Technologie, die Durchsatzleistungen von bis zu 6 t/h ermöglichen. Beim Vacunite System – eine Kombination aus Vacurema Basic und VLean Solid State Polycondensation (SSP) – wurde das bestehende Portfolio ebenfalls um eine größere Baureihe ergänzt. Die neue Vacunite 2621T 2.000 Anlage wurde auf der Messe auch schon von einem rPET Hersteller geordert.

Circonomic Centre von Erema als Besuchermagnet der K 2022

Als anziehungsstarker Besuchermagnet erwies sich aber nicht nur der Messestand der Erema Gruppe, sondern auch das Erema Circonomic Centre im Außengelände. Zweimal täglich wurden auf einer Intarema TVE Plus Maschine live insgesamt zwölf Kunststoffströme unterschiedlicher Verschmutzungsgrade und Schüttdichten recycelt. Diese Live-Vorführungen sowie die Ausstellung mit rund 70 aus Regranulat hergestellten Produkten waren durchgehend sehr gut besucht.

Ziel des Recyclingmaschinenherstellers war es, im Circonomic Centre gemeinsam mit vielen namhaften Partnern aus der Wertschöpfungskette die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, was in punkto Recycling und Circular Economy nicht nur technologisch möglich ist, sondern in vielen Fällen auch bereits ökonomisch erfolgreich umgesetzt werden konnte. Denn 100 % Regranulatanteil sind mittlerweile in Kinderspielzeug ebenso zu finden wie in Lebensmittelverpackungen. „Das hat bei den Besuchern zu dem einen oder anderen Aha-Erlebnis geführt und wird dazu beitragen, künftige neue Kreislaufwirtschaftsprojekte noch rascher umzusetzen“, ist Manfred Hackl überzeugt. gk