Erema baut mit Beteiligung sein Produktportfolio aus

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Der führende Recyclingmaschinen-Hersteller Erema übernimmt 60 % der auf Randstreifenrecycling spezialisierten Plasmac - 40 % bleiben bei Syncro.

Zum 1. Januar 2019 hat die österreichische Erema Group 60 % am Recyclingmaschinenhersteller Plasmac Srl übernommen und so ihr Angebot an maßgeschneiderten Kunststoffrecycling-Lösungen für Inhouse-Anwendungen neuerlich erweitert.

Die restlichen 40 % an dem Recyclingmaschinenhersteller hält die Syncro Group, ein in Italien ansässiger Hersteller von Ausrüstungen für die Blasfolienindustrie.

Plasmac ist seit 1994 weltweit als Hersteller von Recyclinganlagen tätig und war bisher in Aylesbury, England, angesiedelt. Im Juni 2018 verlegte die Syncro Gruppe den Standort nach Busto Arsizio, Italien, und im Januar  2019 wurde Plasmac Srl neu gegründet. Als CEO von Plasmac Srl agiert Gabriele Caccia, der auch als CEO der Syncro Group tätig ist.

Umfassende Kompetenz im Randstreifenrecycling

Plasmac verfügt einerseits über umfassende Kompetenz im Randstreifenrecycling und bietet mit dem Produkt Alpha eine direkte Extruderlösung und mit dem Produkt Omega eine Shredder-Extruder Lösung für einfache Anwendungen für Durchsätze bis 250 kg/h. Ergänzt wird dieses Angebot durch das Randstreifenbeförderungssystem Powerfeed.

Manfred Hackl, CEO der Erema Group. Foto: Erema

„Diese Anlagen und Komponenten erweitern unser Produktportfolio an Systemen für einfache Standardanwendungen im für uns sehr bedeutenden Inhouse-Segment“, begründet Manfred Hackl, CEO der Erema Group, die Entscheidung für den Anteilserwerb.

Gabriele Caccia, CEO Syncro Group und der Plasmac Srl. Foto: Syncro

Auch für Gabriele Caccia ist die Zusammenarbeit von Erema und Syncro zielführend, denn, so betont er, „das Syncro Know-how in der Blasfolienindustrie und das weltweite Netzwerk der Unternehmensgruppe sind wertvolle Beiträge für eine erfolgreiche Kooperation.“

Mit technologischen Entwicklungen wie dem Intarema-System und der Gründung des Tochterunternehmens Pure Loop, das auf Schredder-Extruder-Technologie für das Recycling von sauberen Produktionsabfällen spezialisiert ist, konnte die Erema-Firmengruppe ihre Präsenz im Inhouse-Segment in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich stärken und ausbauen.

Vorrangstellung am Markt behaupten

Für Manfred Hackl ist der Anteilserwerb an Plasmac nun ein weiterer Schritt, um die Eremas Vorrangstellung am Markt zu behaupten: „Wir können damit Inhouse-Kunden maßgeschneiderte Recyclinglösungen mit einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis anbieten und wir erreichen neue Kundengruppen und Märkte für unseren Firmenverbund“, erklärt er. Auch Gabriele Caccia freut sich auf die Zusammenarbeit unter dem Dach der Erema Group. „Von der Partnerschaft mit dem Weltmarktführer in der Kunststoffrecycling-Technologie werden alle beteiligten Firmen profitieren“, ist er überzeugt.

gk

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