Engel: Teilnahme am Girls’ Day zahlt sich aus

Schon in der Vergangenheit war für viele Mädchen die Teilnahme am Girls‘ Day der Startpunkt, um eine technische Lehre bei Engel zu beginnen. Anna Spiegl (links) macht eine Ausbildung zur Mechatronikerin, Denise Lettner hat sich für die Informationstechnologie entschieden. Foto: Engel

Engel hat im April erneut am Aktionstag Girls‘ Day teilgenommen, der in diesem Jahr virtuell stattfand.

Mit der Teilnahme am Girls‘ Day, der am 22. April 2021 stattfand, unterstützt der österreichische Maschinenbauer seit fast 15 Jahren junge Frauen bei ihrer Berufsorientierung und eröffnet ihnen einen neuen Blick auf die Berufswelt. „Der Girls‘ Day ist eine klassische Win-win-Situation“, sagt Werner Wurm, globaler Ausbildungsleiter bei Engel. „Qualifizierte und engagierte Fachkräfte zu finden, wird für Unternehmen immer mehr zur Herausforderung. Angebote wie der Girls‘ Day sind für uns das beste Mittel, um junge Frauen für einen technischen Beruf zu begeistern. Die Mädchen wiederum lernen neue Berufsfelder kennen und können sich davon überzeugen, wie viel Talent für einen technischen Beruf in ihnen steckt.“

Girls‘ Day zeigt vielfältige Aufgaben für Lehrlinge

Anna Spiegl hat während ihrer Schulzeit im Rahmen des Girls‘ Days Industrieunternehmen besucht. Heute ist sie Lehrling der Mechatronik im dritten Lehrjahr bei Engel in Schwertberg. „Ich wusste schon davor, dass ich einen technischen Beruf erlernen möchte. Der Girls‘ Day hat mich in meiner Entscheidung bestärkt“, erzählt sie. Viele ihrer Klassenkameradinnen hatten eine technische Ausbildung nicht vor Augen oder kannten die vielfältigen Möglichkeiten gar nicht. Aufgrund des Girls‘ Days haben einige ihre Meinung doch noch geändert. Genau diese Aufklärung über berufliche Perspektiven macht den Aktionstag aus. „Dass sich noch immer überproportional viele Frauen für einen als typisch weiblich geltenden Beruf entscheiden, liegt vorwiegend an mangelndem Wissen über Alternativen und keinesfalls an der fehlenden Eignung“, betont Wurm.

Start der Lehre nach Teilnahme am Aktionstag

Rund 15 % der Lehrlinge bei Engel sind aktuell Frauen. Während der Lehrzeit wird großer Wert auf eine breite Vermittlung von Fähigkeiten gelegt. „Von Feilen, Bohren bis zur Inbetriebnahme von Maschinen ist alles dabei“, sagt Anna Spiegl. Aktuell ist sie in der Montage beschäftigt: „Es ist wirklich cool, dass meine Arbeit direkt in die Spritzgießmaschine einfließt, die später beim Kunden steht.“

Auch ihre Jahrgangskollegin Denise Lettner, Lehrling in der IT-Technik, schätzt die abwechslungsreichen Tätigkeiten: „Meine Zeit im Client-Service habe ich gerade beendet. Dort war ich zum Beispiel für das Aufsetzen von Computern zuständig. Momentan arbeite ich in der Infrastruktur, wo ich unter anderem neue User anlege.“ Auf Engel ist Lettner durch eine Internet-Recherche gestoßen: „Eine Firma in der Region zu finden, die eine Lehre im IT-Bereich anbietet, war gar nicht so einfach. Nach dem Schnuppertag bei Engel war klar: Hier will ich arbeiten. Vom ersten Tag an hat das Arbeitsklima gepasst und ich finde es toll, dass Lehre mit Matura unterstützt wird.“ Die Vorbereitungskurse können die Lehrlinge direkt im Unternehmen besuchen – das spart Zeit und ermöglicht den unmittelbaren Austausch mit den Jahrgangskollegen.

Lehrlinge können internationale Erfahrung sammeln

Die Ausbildung der eigenen Fachkräfte ist Engel seit vielen Jahren ein besonderes Anliegen. In den österreichischen Werken in Schwertberg, St. Valentin und Dietach werden aktuell 180 Lehrlinge in acht technischen Berufen ausgebildet. Vor drei Jahren hatte Engel in St. Valentin und Dietach neue Lehrwerkstätten geschaffen. Neben Mechatronik und Informationstechnologie sind das Zerspanungstechnik, Maschinenbautechnik, Kunststofftechnik, Werkstofftechnik, Maschinenbaukonstruktion und Betriebslogistik. Als Ausbildungsbetrieb der Dualen Akademie bietet Engel jungen Erwachsenen, die nach einer AHS-Matura ins Berufsleben einsteigen möchten, eine praxisbezogene Ausbildung. Auch über die Landesgrenzen hinaus sorgt das Unternehmen selbst für seinen Fachkräftenachwuchs und bildet in China, Tschechien und Deutschland aus. Für die Lehrlinge bedeutet das: Internationalität schon während der Ausbildungszeit. Die zwei Besten jedes Jahrgangs dürfen nach Abschluss ihrer Lehre ein mehrwöchiges Praktikum an einem der internationalen Standorte absolvieren.

sk