Engel mit zwei neuen Lehrwerkstätten

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Die staatlich ausgezeichnete Lehrwerkstätte am Stammsitz in Schwertberg dient als Vorbild für die neuen Lehrwerkstätten in St. Valentin und Dietach. Foto: Engel

Engel baut die Ausbildung mit zwei neuen Lehrwerkstätten in seinen Werken in St. Valentin und Dietach weiter aus.

"Ab September 2018 nehmen wir zusätzlich Lehrlinge für das Großmaschinenwerk in St. Valentin und das Produktionswerk für Roboter und Automatisierungssysteme in Dietach auf", sagt Werner Wurm, Leiter der globalen Lehrlingsausbildung bei Engel. „Das Interesse ist in diesen Regionen sehr groß, oft scheiterte es bislang aber am langen Anfahrtsweg nach Schwertberg. Deshalb gehen wir jetzt neue Wege."

Um interessierten Jugendlichen aus dem Raum Steyr und St. Valentin ein entsprechendes Angebot vor Ort zu bieten, bekommen die Standorte Dietach und St. Valentin neue Lehrwerkstätten und ein eigenes Ausbilderteam. Vorbild ist die staatlich ausgezeichnete Lehrwerkstätte am Stammsitz in Schwertberg. Sie ist eine der fortschrittlichsten im Land und zeichnet sich durch modernste Maschinen, ergonomische Arbeitsplätze und viel Tageslicht aus.

Insgesamt werden im Herbst in etwa 60 neue Lehrlinge ihre technische Berufsausbildung bei Engel beginnen. Seit vielen Jahren bildet das Unternehmen in Österreich junge Männer und Frauen zu Fachkräften aus, aktuell sind es 180 Lehrlinge. Auch über die Landesgrenzen hinaus sorgt Engel selbst für seinen Fachkräftenachwuchs. In den Werken in China, Tschechien und Deutschland werden Lehrlinge nach österreichischem Vorbild ausgebildet.

Viele Entwicklungsmöglichkeiten

Ausbildung und Weiterbildung werden beim Weltmarktführer großgeschrieben. Schon während der Lehrzeit spielt Internationalität eine Rolle: Die Lehrlinge erhalten bereits früh Einblick in die angrenzenden Fachbereiche und arbeiten in internationalen Teams. Die jeweils zwei besten Absolventen eines Jahrgangs dürfen drei Monate im Produktionswerk in Shanghai verbringen und dort wertvolle Erfahrung sammeln. Von Beginn an sind die Lehrlinge beim österreichischen Spritzgießmaschinenbauer in die laufende Produktion eingebunden. Bereits im ersten Ausbildungsjahr fertigen sie Formteile und Funktionselemente, die in den Spritzgießmaschinen verbaut werden.

Ziel ist es, die Lehrlinge nach erfolgreichem Abschluss in ein festes Arbeitsverhältnis zu übernehmen. "Mit einer Übernahmequote von 98 Prozent trägt die Ausbildung im eigenen Haus entscheidend zur Fachkräftesicherung bei", so Johannes Höflinger, der für die Lehrlingsausbildung in den österreichischen Werken verantwortlich ist und auch junge Frauen motiviert, sich für einen Lehrberuf bei Engel zu bewerben.

Um die jungen Männer und Frauen noch gezielter auf ihre spätere Tätigkeit vorzubereiten, gibt es bei Engel das Projekt „Karriere mit Lehre". Im zweiten Lehrjahr können sich die Lehrlinge mit einem Motivationsschreiben schon für eine bestimmte Abteilung im Haus bewerben. „Wir zeigen den Lehrlingen die Entwicklungsmöglichkeiten in den einzelnen Bereichen auf und stimmen die Ausbildungsinhalte im dritten Lehrjahr dann gezielt auf die Pläne der jungen Menschen ab", so Höflinger.

sk