Endlich wieder Messen mit persönlichem Austausch

In den Messehallen mussten Aussteller und Besucher der beiden Schwerizer Messen AM Expo und Swiss Medtech Expo keine Masken tragen, was den persönlichen Austausch deutlich vereinfacht hat. Foto: Messe Luzern

Die Schweizer Messen AM Expo und Swiss Medtech Expo verbuchen großes Interesse am persönlichen Austausch – Veranstalter verzichtet auf Maskenpflicht.

Im Rahmen der zwei Messen AM Expo und die Swiss Medtech Expo der Messe Luzern konnten sich Fachpersonen der additiven Fertigung und der Medizintechnik wieder über neue Produkte und Lösungen informieren und austauschen – das Bedürfnis nach dem persönlichen Treffen war groß. Erstmals nach der coronabedingten Veranstaltungspause fand bei der Messe Luzern vom 14. bis 15. September 2021 wieder ein persönliches Zusammentreffen statt. Die Fachmessen AM Expo und Swiss Medtech Expo boten an den beiden Messetagen die Gelegenheit, um sich umfassend über die additive Fertigung und die Medizintechnik zu informieren.

Persönlicher Austausch wurde sehr geschätzt

Sara Bussmann, Messeleiterin der zwei Industriemessen ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Die AM Expo und Swiss Medtech Expo waren nicht nur die Plattform, um neue Produkte und innovative Lösungen zu präsentieren, sondern boten auch den nötigen Raum für den persönlichen Austausch und das Netzwerk. Sich wieder im direkten Gespräch über Projekte auszutauschen, wurde sehr geschätzt.“

Keine Maskenpflicht in den Messehallen

Am Eingang der Messen AM Expo und Swiss Medtech Expo wurden die Covid-Zertifikate der Besucher kontrolliert. Foto: Messe Luzern

Dies bestätigen auch erste Rückmeldungen von Ausstellern. „Wir hatten großen Zulauf an unserem Stand und durften zahlreiche interessante Gespräche führen. Die Leute wollen wieder reden und live dabei sein, was uns viele spannende Kontakte bot“, sagt Stefanie Ahrens von der Schneeberger AG, Ausstellerin der Swiss Medtech Expo. So herrschte während den zwei Tagen in den sehr gut gefüllten Hallen eine angenehme Atmosphäre und an allen Ständen waren anregende Gespräche zu vernehmen. Erleichtert wurden die Gespräche, weil nach einer Kontrolle der Covid-Zertifikate am Eingang in den Messehallen keine Masken getragen werden mussten.

Über 3000 Fachpersonen besuchten die AM Expo und Swiss Medtech Expo. Ein positives Fazit zieht auch Yannick Berner von Urma: „Die AM Expo hat unsere Erwartung überaus erfüllt. Die Messe fokussiert ganz klar auf additive Fertigung, was wir als grossen Vorteil betrachten. Wir konnten uns mit vielen interessierten Fachpersonen austauschen.“

Expertenvorträge in den digitalen Kanäle der beiden Messen aufrufbar

Die Vorträge des gut besuchten Innovation Symposium sind nach der Messe als Video online abrufbar. Foto: Messe Luzern

Dass die AM Expo und Swiss Medtech Expo als Live-Veranstaltung in Kombination mit ihren digitalen Kanälen auf Interesse stießen, verdeutlichen auch die Zahlen. 240 Aussteller präsentierten sich bereits drei Monate vor der Messe auf den jeweiligen Messewebsites. Mit insgesamt über 500 Beiträgen stellten sie ihre Produkte und Lösungen vor. Diese wurden von den 9.500 Website-Nutzern durchschnittlich zehn Mal angeschaut. Somit wurde die Messewebsite mit über rund 81.000 Seitenaufrufen zum zentralen Informations- und Inspirationsinstrument für die Messevorbereitung.

Wer die Fachmessen verpasst hat oder ein Referat nochmals schauen möchte, hat nun auf Additivley und Medtech.plus die Gelegenheit dazu. Alle Expertenvorträge des „Innovation Symposium“ werden fortlaufend auf Additively und Medtech.plus als Video abrufbar sein, so die Messe Luzern.

Die nächsten analogen Messen AM Expo und die Swiss Medtech Expo finden am 12. und 13. September 2023 statt.

gk

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