Ems wächst mit Spezialitäten

Produktion bei der Ems-Grivory: Vor allem die Spezialitäten im Bereich der Hochleistungspolymere brachten gute Margen. Foto: Ems

Bei Jahresabschluss 2016 meldet die Ems-Gruppe neue Höchstwerte bei Umsatz und Gewinn. Besonders hoch war das Wachstum mit Spezialitäten. Für das laufende Jahr rechnet Ems mit Preiserhöhungen bei den Rohstoffen.

Die Ems-Gruppe, ein Schweizer Erzeuger von Hochleistungspolymeren und Spezialchemikalien, steigerte 2016 die Verkaufsmenge um 6,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Nettoumsatz stieg um 4,1 % auf 1,98 Mrd. CHF und das Betriebsergebnis (EBIT) um 16,9 % auf 548 Mio. CHF. Nettoumsatz, Betriebsergebnis und Nettogewinn (+19 % auf 456 Mio. CHF) erreichten damit wiederum neue Höchstwerte.

Vor allem gelang es Ems, das innovative Spezialitätengeschäft kontinuierlich auszubauen. In allen Regionen und in allen Abnehmerbranchen konnte ein ansprechendes Wachstum erzielt werden. Das deutliche Wachstum mit diesen hochmargigen Spezialitäten bei gleichzeitig unterproportionaler Kostensteigerung wirkte sich positiv auf das Ergebnis und die Ergebnismarge aus.

Preiserhöhungen erwartet

Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet Ems mit einer verlangsamten Weltkonjunktur mit instabilen Ausschlägen. Politische Ereignisse dürften die weltwirtschaftliche Entwicklung auch kurzfristig beeinflussen. Der angestiegene Ölpreis schürt zudem Inflationserwartungen und führt zu überproportionalen Erhöhungen von Rohstoff- und Verkaufspreisen.

Betreffend die eigene Geschäftsentwicklung ist Ems zuversichtlich. Die Strategie des weltweiten Wachstums mit Spezialitäten im Bereich der Hochleistungspolymere wird weiterverfolgt. Die globalen Märkte werden mit neuen Produkten und Anwendungen weiter erschlossen und die Marktposition ausgebaut. Preiserhöhungen sollen das Ergebnis auch bei stark steigenden Rohstoffpreisen sichern.

mg