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Ein Kompetenzzentrum für Europa

In bester Laune zum Werksneubau: Teknor Apex-CEO Jonathan Fain (3. v.l.) und der Geschäftsführer von Teknor Germany Walter Baumann (5.v.l.) beim Spatenstich in Rothenburg. Foto: K-ZEITUNG/Lubos

Bis 2020 baut Teknor Apex in Rothenburg ob der Tauber seine neue Europazentrale.

Mit einem feierlichen ersten Spatenstich hat Teknor Apex den Baubeginn des neuen Werks bei Rothenburg ob der Tauber begangen. Ab Frühjahr 2020 soll das neue rund 15.000 m² große Werk neben einer erheblichen Produktionssteigerung auch die umfangreiche Funktionalität eines F & E Labors sowie eines Anwendungstechnikums erfüllen. Darüber hinaus wird der Komplex Teknor Apex als europäisches Technologiezentrum dienen.

Verlagerung der Aktivitäten

Die zurzeit im nahe gelegenen Steinsfeld befindliche Produktion und der Vertriebs- und Marketingstandort in Tauberzell sollen nach Rothenburg ob der Tauber verlagert werden. Zur Zeit beschäftigt das Unternehmen in Deutschland 130 Mitarbeiter.

„Unsere Investition in Rothenburg ob der Tauber stärkt das Wachstum von Teknor Apex auf dem europäischen Markt. Hierdurch wird sowohl der umfangreiche Service, als auch der technische Support, für unsere Kunden vor Ort deutlich verbessert.“, sagte Jonathan D. Fain, CEO von Teknor Apex. „Das neue Werk wird als Innovationsdrehscheibe fungieren, neue Produkte herstellen und die Kunden in allen Phasen der Anwendungsentwicklung unterstützen.“ Teknor Apex fertigt maßgeschneiderten Compounds und entwickelt thermoplastische Materialien nach spezifischen Kundenanforderungen. 2016 hat das Unternehmen die PTS Plastic-Technologie-Service GmbH erworben, ebenfalls ein Hersteller von Spezialcompounds.

Das ehemalige PTS-Team, als Teil von Teknor Apex bleibt weiterhin spezialisiert auf technische Thermoplaste (ETPs), die stabile, feste Materialien darstellen, die oft als Metallersatz verwendet werden, und thermoplastische Elastomere (TPEs), die elastische Verbindungen darstellen, die oft in Verbindung mit ETPs für „hart/weich“ Kombinationen verwendet werden, wie beispielsweise Griffe für elektrische Geräte. Teknor Apex liefert diese Kunststoffgranulate an seine Kunden, die daraus im Spritzguss- oder Extrusionsverfahren Kunststoffartikel aller Art herstellen.

Globales Potential

„Unsere Kunden in Europa profitieren von dem globalen Potential von Teknor Apex und seiner weitreichenden Erfahrung in den Industriemärkten, wie etwa Automobil, Elektronik und Medizin“, sagt Walter Baumann, Geschäftsführer von Tekor Germany GmbH. „Als ein Hersteller von maßgeschneiderten Compounds pflegt Teknor Apex sowohl enge Beziehungen zu seinen Kunden, und legt als Familienunternehmen großen Wert auf seine Mitarbeiter und das Umfeld in denen es tätig ist.“

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