Effizienter mit neuer Dosiersteuerung

Back to Beiträge

Neue Generation der Dosiersteuerung KCM von Coperion K-Tron vorgestellt: KCM-III Steuermodul macht Peripheriegeräte fit für vernetzte Produktionsumgebungen.

Coperion K-Tron vollzieht den Generationenwechsel: Die Dosiersteuerung KCM wird mit dem neuen Steuermodul KCM-III nun noch smarter. Predictive Maintenance, elektronische Service-Optionen, Overall Equipment Effectiveness (OEE), Ausreißererkennung oder auch  Maschinenoptimierung, all das wird nun unterstützt. An Funktionen mangelt es also nicht. Um diese auch entsprechend zu steuern und darzustellen gibt es einen 5-Zoll-LCD Bildschirm. Coperion hat auch hier an der Benutzeroberfläche gefeilt, um diese noch intuitiver auf den Nutzer auszurichten. So ist beispielsweise auch eine kontextsensitive Hilfe integriert. Das gesamte Modul sitzt in einem wertigen Edelstahlgehäuse. Ethernet-fähig ist das Ganze auch – sogar mit optionalem Wi-Fi. Damit lässt sich über eine entsprechende Website auf das KCM-III-Steuermodul zugreifen.

Steuerungsmodul als vielseitiger Allrounder

Peripherietechnik fit für die vernetzte Produktion: Mit dem KCM-III hat Coperion K-Tron die neue Generation seiner Steuerungsmodule vorgestellt. Foto: Coperion K-Tron

Das Modul steuert sämtliche Motorfunktionen und regelt dabei sowohl das Dosiergerät, als auch dessen Peripheriekomponenten. Es wird direkt am Dosiergerät montiert, herstellerseitig vorverdrahtet und getestet. Die Motor-Einstell-, Diagnose- und Bedienerschnittstellen-Funktionen hat Coperion in die Benutzeroberfläche integriert. Softwareseitig werden unterschiedliche Anwendungen unterstützt. Das schließt sowohl Batch- als auch kontinuierliche Anwendungen, von Differential-Dosierwaagen über Dosierbandwaagen bis hin zu Smart Flow Meter, mit ein. Die KCM-III-Steuerung ist für Atex 3D-Umgebungen ausgelegt und für explosionsgefährdete Bereiche der NEC-Klasse II Division 2 gelistet.

Herzstück ist eine neue CPU mit erweitertem Speichervolumen. Ausreichend Platz für Protokoll- und Ereignisdaten, sowie Rückverfolgungs- und Prozessdaten. Standardmäßig können hier Daten sieben Tage nachverfolgt werden. Nachgebessert wurde auch in Sachen Steueralgorithmen. So konnte die Kommunikation zwischen einzelnen Modulen und Komponenten weiter optimiert werden.  

Das KCM-III bietet eine deutlich höhere Wägeauflösung von 8.000.000:1 in 20 ms. Hierzu wird auf die aktuelle Generation von SFT-Wägezellen zurückgegriffen. Insgesamt wird so die Kurzzeitdosiergenauigkeit erhöht. Zusätzlich zum eingebauten Flash-Speicher werden sämtliche Schlüsseldateien auf einer Micro-SD-Speicherkarte abgelegt.

Mehr Connectivity macht mehr möglich

Mit dem optional erhältlichen Wi-Fi-Gateway erstellt das KCM-III-Steuermodul, ein eigenes lokales Netzwerk. Mit diesem Wi-Fi-Zugangspunkt kann ein Bediener mit den richtigen Anmeldeinformationen über ein mobiles Endgerät auf ein beliebiges KCM-III-Steuermodul in diesem Netzwerk zugreifen. So lässt sich ferngesteuert dosieren, Stati abfragen oder auf Dateien zugreifen.

Multi-Faktor-Sicherheitsmethoden stellen sicher, dass nicht unbeabsichtigt über Ethernet oder Wi-Fi zugegriffen werden kann. USB-Anschlüsse sind außerdem vorhanden. Die Schnittstelle zu SPS- und DCS-Systemen des Kunden wird über ein Kommunikationsmodul bereitgestellt.

Das KCM-III unterstützt derzeit über ein Dutzend Sprachen, darunter auch grafische Sprachen wie Japanisch, Chinesisch und Koreanisch.

„Grundstein für die digitale Zukunft der Dosiergeräte"

Franz Neuner, Direktor Product Management, Equipment & Systems Division bei Coperion, ist überzeugt, mit dem KCM-III den „Grundstein für die digitale Zukunft der Dosiergeräte von Coperion K-Tron gelegt zu haben“. Neuner geht ins Detail: „Die verbesserte Benutzeroberfläche und die völlig neue Programmierung erleichtern die Bedienung des KCM-III, und die erweiterten Anschlussmöglichkeiten geben dem Anwender mehr Möglichkeiten zur Steuerung seines Prozesses. Mit dieser neuen Technologie sind wir in der Lage, in Zukunftsbereiche wie künstliche Intelligenz und vorbeugende Wartung vorzustoßen und den Kunden zu helfen, ihre Prozesse effizienter zu gestalten".

db

Share this post

Back to Beiträge