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Effiziente Werkzeugtechnologie für die Medizintechnik

Beim gemeinsam mit der Schweizer Kebo AG entwickelten Pipettenspitzenwerkzeug hat Zahoransky ein doppeltes Schnellwechselsystem integriert. Bei dieser Werkzeugtechnologie für die Medizintechnik können zur unmittelbaren Wiederaufnahme der Produktion beim Austausch von Formkernen und Verschleißbuchsen sowohl die düsenseitigen 8x8-Module wie auch die Kerne auf der Auswerferseite mit wenigen Handgriffen gewechselt werden. Foto: Zahoransky
Beim gemeinsam mit der Schweizer Kebo AG entwickelten Pipettenspitzenwerkzeug hat Zahoransky ein doppeltes Schnellwechselsystem integriert. Bei dieser Werkzeugtechnologie für die Medizintechnik können zur unmittelbaren Wiederaufnahme der Produktion beim Austausch von Formkernen und Verschleißbuchsen sowohl die düsenseitigen 8x8-Module wie auch die Kerne auf der Auswerferseite mit wenigen Handgriffen gewechselt werden. Foto: Zahoransky

Zahoransky präsentiert auf der Fakuma ein Stück gemeinsam mit der Schweizer Kebo AG entwickelter Werkzeugtechnologie für die Medizintechnik.

Die beiden Unternehmen Zahoransky und Kebo zeigen auf der Fakuma Werkzeugtechnologie für die Medizintechnik: Sie präsentieren ein Pipettenspitzenwerkzeug mit doppeltem Schnellwechselsystem. Zu sehen sind neue Lösungen und Technologien für Unternehmen aus der Bürstenindustrie und Medizintechnik. Der Technologiepartner will damit für eine deutliche Reduzierung der Stillstandszeiten und zudem für mehr Prozessstabilität in der Fertigung sorgen. Auf der Messe zeigt Zahoransky außerdem erweiterte Möglichkeiten im Service mit dem neue Zolve-Service-Portal: Via Audio und zudem per Video können Anwender auf einfache Weise eine Echtzeitkommunikation mit den Zahoransky-Experten herstellen.

Medizintechnik stellt hohe Ansprüche

Pipettenspitzenwerkzeuge sind nach Erkenntnis der Zahoransky-Experten aus produktionstechnischer Sicht höchst anspruchsvoll. Sie sind sehr sensibel im Prozess und erfordern zudem eine präzise Handhabung. Die technologische Herausforderung dieser Werkzeugtechnologie besteht darin, dass lange dünne Kerne in ein Gegenlager eintauchen und einseitig angespritzt werden.

Beim Austausch von Formkernen und Verschleißbuchsen steht die Produktion für einen bestimmten Zeitraum still. Gemeinsam mit der Schweizer Kebo AG haben die Zahoransky-Werkzeugspezialisten die Werkzeugtechnologie in diesem Bereich verbessert. Die Partner haben aus diesem Grund ein neues 64-fach-Pipettenspitzenwerkzeug entwickelt. Dieses System verfügt über ein doppeltes Schnellwechselsystem. Hier können die Bediener zur unmittelbaren Wiederaufnahme der Produktion beim Austausch von Formkernen und Verschleißbuchsen sowohl die düsenseitigen 8x8-Module als zudem auch die Kerne auf der Auswerferseite mit wenigen Handgriffen wechseln.

Großer gemeinsamer Fortschritt in der Werkzeugtechnologie

Sämtliche Wartungstätigkeiten lassen sich damit auf der Spritzgießmaschine nun in wenigen Minuten erledigen. Es ist eine besondere Partnerschaft zwischen den zwei Werkzeugmachern Zahoransky und Kebo entstanden, die sich bei diesem Projekt ideal ergänzen. Damit konnten konnten die Beteiligten ihr gemeinsames Ziel in kurzer Entwicklungszeit (‚time-to-market') erreichen. Zudem konnten sie die Werkzeugtechnologie zur Herstellung von Pipettenspitzen auf eine Weise verbessern, die den produzierenden Unternehmen zugute kommt. Dort werden nämlich solche Werkzeuge die Fertigungskosten deutlich reduzieren und die Standzeit signifikant verbessern.

Zolve - Service per Online-Portal
Neuheit abseits der Werkzeugtechnologie: Bislang stand die Zolve-App für Remote-Services zur Fehlerbehebung und bei allgemeinen Wartungsarbeiten für Smartphones zur Verfügung. Nun können Anwender die Möglichkeiten zur Echtzeitkommunikation via Audio und Video mit einem Experten von Zahoransky auch im neuen Zolve-Online-Portal nutzen. Das hat Zahoransky zudem funktional erweitert: Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit zur Vorausplanung von Service-Terminen. Darüber hinaus kann der Anwender jetzt weitere Kameras sowie Zahoransky-Experten online zuschalten. Während einer solchen Support-Session können die Teilnehmer außerdem Videoaufnahmen einblenden. Zudem können sie White Boards für Notizen sowie schnelle Zeichnungen und ähnliches nutzen. Von den auf Chats und Sprachnachrichten erweiterten Übersetzungsmöglichkeiten profitieren insbesondere internationale Anwender. So steht beispielsweise jetzt einer deutsch-chinesischen Unterhaltung ohne Grundkenntnisse der jeweiligen Sprache nichts mehr entgegen.

rw