Dosieren und sparen mit Gravimax

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Bei der Gravimax-Serie setzt Wittmann auf eine Vielzahl an Funktionen um das Dosieren noch effizenter und kostengünstiger zu gestalten.

Mit der Dosiergeräteserie Gravimax legt Wittmann den Fokus auf eine einfache Bedienung und Genauigkeit. Möglich macht dies die sogenannte RTLS-Echtzeitverwiegung (Real Time Live Scale). Die gravimetrischen Dosiergeräte erreichen dadurch eine Dosiergenauigkeit von 0,006 %: Das gewünschte Mischverhältnis von Neuware und Additiven kann so konstant gehalten werden. Die neuen Funktionen der in verschiedenen Größen und für unterschiedliche Durchsätze erhältlichen Gravimax-Dosiergeräte sollen zudem bei schwierigen Dosiervorgängen zusätzlich zu merklichen Kosteneinsparungen beitragen.

Gravimax G34 Dosiergerät von Wittmann: mit Klappdeckel und einer Durchsatzleistung von bis zu 350 kg/h. Foto: Wittmann

Den Ausschuss gering halten

Oftmals besteht in der Praxis der Kunststoffverarbeiter die Tendenz, die eigentlich ausreichende Dosis bei den Additiven um bis zu 30 % zu überschreiten. Eine Vorgangsweise, die schlicht auf der Befürchtung gründet, dass aufgrund schwankender Dosierung die notwendige Mindestmenge unterschritten werden könnte. Der Ausschuss in der Produktion soll zudem möglichst geringgehalten werden. Statt mit einem Farbadditiv-Anteil von 5 % wird oftmals mit Größen von 6 oder gar 6,5 % produziert – entsprechend höher sind auch die Kosten.

Die Steuerung der Gravimax-Geräte: Zusehen sind die Funktionsanzeigen für Referenz Additiv und Referenz Neuware. Foto: Wittmann

Durch die Touch-Oberfläche der Gravimax-Steuerung ermöglicht Wittmann im Zuge der Produktionsvorbereitungen auf einfache Weise, unterschiedliche Materialtypen anzuwählen, die Dosiermengen einzustellen und in der Steuerung zu hinterlegen. Die Steuerung unterscheidet dabei zwischen den Materialtypen Neuware, Mahlgut und Additiv.

Ist nun die exakte mengenmäßige Zugabe von Additiv erforderlich kann die Dosiereinstellung namens Referenz Additiv gewählt werden. Starke Vibrationen der Maschine oder plötzliche Stöße können dazu führen, dass voneinander abweichende Mengen an Additiv dosiert werden. Im Dosiermodus Referenz Additiv passt das Dosiergerät die zu dosierende Menge an Neuware derjenigen des Additivs an, damit das prozentuelle Verhältnis der beiden Materialsorten wieder jenem entspricht, das bei der Grundeinstellung für die Produktion definiert wurde. Bei Überdosierung des Additivs wird diese also mit zusätzlicher Neuware ausgeglichen.

Brückenbildung vermeiden

Besonders schwierig gestaltet sich ein exakter Dosiervorgang üblicherweise bei Verwendung von mit Langglasfasern (LGF) verstärkten Kunststoffen. Zum einen kommt dem richtigen Anteil von LGF-haltigem Material stets oberste Priorität zu, andererseits besteht hier die verstärkte Gefahr der so genannten „Brückenbildung“ durch das Material. Um diesem Effekt zu begegnen, sind Gravimax-Dosiergeräte mit pulsierenden Dosierventilen ausgestattet.

So werden LGF-Materialien während des Dosierens in Bewegung gehalten. Darüber hinaus lässt sich den Auswirkungen einer Überdosierung – in diesem Fall der Neuware – mit einem speziell zu wählenden Dosiermodus begegnen: Referenz Neuware. Mit dieser Dosiereinstellung ist dafür gesorgt lassen sich die zu dosierenden Mengen der weiteren Komponenten entsprechend angleichen.

db

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