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Domo führt Managementsystem für Nachhaltigkeit ein

Grüne Kunststoffe: Bei Domo soll ein eigenes Managementsystem den Fortschritt in Richtung Nachhaltigkeit laufend überprüfen. Foto. Domo

Domo Chemicals setzt sich bis 2030 ambitionierte Ziele hinsichtlich nachhaltigem Wirtschaften. Ein Managementsystem soll die nötigen Schritte verankern.

'Domo Beyond' heißt ein maßgeschneidertes Managementsystem für mehr Nachhaltigkeit, das der Polyamid-Hersteller Domo sich selbst verschrieben hat. Das Domo Beyond System soll dem Unternehmen dabei helfen, jedes Jahr den Fortschritt auf seinem Weg zu nachhaltigem Wirtschaften zu messen.

Managementsystem bemisst klare Ziele und Kriterien

Als Maßstab in Sachen nachhaltiger Entwicklung dienen klare Ziele und Kriterien, die Domo für sich formuliert hat: Bis 2030 soll das Wachstum bei Domo im Vergleich zu 2019 ohne Steigerung der CO2-Emissionen einhergehen. Zudem will Domo bis dahin in seinen Energiemix den Verbrauch fossiler Brennstoffe um 15 % und die Menge an Industrieabfall um 7 % reduzieren. Bis 2050 möchte Domo komplett klimaneutral produzieren.

Das Unternehmen hat sich außerdem verpflichtet, sein Angebot an nachhaltigen Kunststoffen für seine Kunden auszubauen. Dazu gehören eine Steigerung der Rezyklat-Anteile um 50 % und eine Reduzierung fossilen Kohlenstoffs um 20 %.

Geplante Transformation zur Nachhaltigkeit

"Um diese Nachhaltigkeit zu erreichen, setzen wir auf eine sorgfältig geplante Transformation mit einer klaren Roadmap", sagte Domo-CEO Yves Bonte. Domo entwickelt bereits Produkte auf Basis von Abfällen aus Industrie und Haushalten. Zudem setzt Domo auf biobasierte Materialien, die nach ihrer Lebensdauer vollständig rezykliert werden können.

"Mit Econamid und Technyl 4 Earth haben wir zwei Marken, die zur Kreislaufwirtschaft beitragen, bei der bereits verwendete Polymere für neue, hochwertige Anwendungen wiederverwendet werden. Dabei senken wir die CO2-Emissionen und den Verbrauch von Wasser und Energie. Wir werden diese Lösungen weiter ausbauen", erklärte Bonte.

Branchenweite Partnerschaften

Um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, setzt Domo zudem auf branchenweite Partnerschaften. Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit zwischen Domo, Covestro und Circularise, einem Start-up für mehr Transparenz hinsichtlich nachhaltiger Produkte in Kunststoff-Lieferketten mithilfe der Blockchain-Technologie. Eines der ersten Projekte ist die Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe mittels Blockchain, die Porsche und die Materiallieferanten Borealis, Covestro und Domo zusammenbringt.

mg