Digitale Transformation und Kreislaufwirtschaft im Fokus

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Bereits jetzt plant man bei P.E. Schall die Fakuma 2020, die vom 13. bis 17.Oktober 2020 wieder in Friedrichshafen stattfindet mit neuen strategischen Maßnahmen.

Allerdings beklagt Dipl.-Kffr. Bettina Schall, geschäftsführende Gesellschafterin des Veranstalters, schon heute, dass das Messegelände in Friedrichshafen für die weiter steigende Internationalität seitens Aussteller und Besucher langsam zu klein wird.  „Wir belegen seit Jahren alle Hallenflächen, aber mehr als 85.000 m² sind im modernen Messezentrum Friedrichshafen leider nicht drin“, so  Bettina Schall. Was das für die Fakuma 2023 und 2014 bedeutet – und vor allem  wo sie  letztlich veranstaltet wird – bleibt weiter eine spannende Frage.

Steigende Internationalität erfordert mehr Ausstellungsfläche.

„Wir belegen seit Jahren alle Hallenflächen, aber mehr als 85.000 m² sind im modernen Messezentrum Friedrichshafen leider nicht drin“, sagt Bettina Schall, Geschäftsführerin der P.E. Schall GmbH & Co. KG. Foto: K-ZEITUNG/Krumbholz

2018  kamen  erstmals 1933 Aussteller aus 40 Nationen an den Bodensee und das Interesse am Branchentreff im Dreiländereck wächst weiter. Zwar wurden die Rekord-Besucherzahlen der Jubiläumsveranstaltung knapp verfehlt, aber Veranstalter und Aussteller waren sehr zufrieden, weil die Qualität der Besucher stimmte. Viele Aussteller loben die Fakuma als „echte Arbeitsmesse" und als die Fachausstellung für Praktiker, die sich konsequent an der Prozesskette der Kunststoffverarbeitung orientiert. „Nirgendwo sonst gelingt es, Vorstellungen, Projekte und Visionen mit Kunden konkreter zu erörtern wie am Bodensee, weshalb der Branchentreff für uns Aussteller auch klar den Status einer Ordermesse hat“, brachte es ein Spritzgießer auf den Punkt. Überdies erfordern Digitalisierung und Vernetzung sowie die weiterführende Prozessintegration und Systemlösungen bei Maschinen und Peripherie einen kontinuierlichen Dialog zwischen Maschinenbauern und Kunststoff-Verarbeitern. Folgerichtig standen Globalisierung, Digitalisierung und Circular Economy  klar im Fokus.

Aufgabenstellung einer lndustrie-4.0-Strategie

Produkte und Services im Bereich Produktionstechnik sinnvoll mit lT zu durchwirken um Ressourcen zu sparen, transparenter und flexibler zu werden und effizienter zu arbeiten, so lautete einst die Aufgabenstellung einer lndustrie-4.0-Strategie. Dass sich die Hersteller von Kunststoffverarbeitungsmaschinen hier mittlerweile deutlich weiterentwickelt haben und heute weitreichende Digitalisierung und Vernetzung ihrer Maschinen anbieten, war auf der Fakuma durchgängig sichtbar. Dank intelligenter Assistenzsysteme und einer weitreichenden vertikalen Integration – vom ERP bis in die Tiefen der Maschinen – sind sich selbst optimierende Lösungen keine Vision mehr. Sie sind für gewisse Aufgaben bereits zur Realität geworden und konnten schon auf der Fakuma 2018 gesehen und diskutiert werden, Die Vernetzung ist bei den Kunststoff-Verarbeitern angekommen! „Aber es sei noch ein weiter Weg zurückzulegen bis zur flächendeckenden Vernetzung", so ein Insider, „und wohin jeweils die Reise  mit Industrie 4.0, IoT und Digitaler Transformation geht, dass will sich künftig die Fakuma stärker auf die Fahne schreiben. Hier sollen neue strategische Konzepte greifen.

roe

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