Qualitätssicherung 06.10.2017 0 Bewertung(en) Rating

Die neue Art der Restfeuchte-Messung

Die neue Aquatrac Station erfreut sich dank sehr einfacher Bedienung und hoher Präzision einer regen Nachfrage und steht im Mittelpunkt des Fakuma-Auftritts von Brabender Messtechnik.

 - Kay Fremuth, Geschäftsführer von Brabender Messtechnik (r.) und Tobias Nabbefeld, Leiter Forschung und Entwicklung, mit der neuen Aquatrac Station
Kay Fremuth, Geschäftsführer von Brabender Messtechnik (r.) und Tobias Nabbefeld, Leiter Forschung und Entwicklung, mit der neuen Aquatrac Station
K-ZEITUNG

Schon bei der Premiere der neuen Aquatrac Station auf der K 2016 in Düsseldorf zeichnete es sich ab, dass Brabender Messtechnik mit dem extrem einfach bedienbaren Gerät zur Analyse der Restfeuchte ins Schwarze getroffen hatte. Kay Fre­muth, Geschäftsführer von Brabender Messtechnik, erinnert sich noch gut: "Die Resonanz auf unsere neue Aquatrac Station war von Anfang an überwältigend. Während wir einem Interessenten die Vorteile des Geräts erklärt haben, hat schon der nächste dahinter gewartet – und das ging die ganze Messe so."

Für Tobias Nabbefeld, Leiter Forschung und Entwicklung der Brabender Messtechnik, hat die hohe Nachfrage, die immer noch anhält, einen verständlichen Grund: "Einfacher als mit unserer neuen Aquatrac Station kann man die Restfeuchte im Kunststoffgranulat mit dieser Präzision wohl kaum ermitteln. Wir kommen mit der Aquatrac Station nahe an die Präzision eines Karl Fischer Geräts heran, brauchen aber im Gegensatz zum bisherigen Aquatrac kein Reagenz mehr – für mich der wichtigste Vorteil des neuen Geräts."

Der Ablauf der Messung ist denkbar einfach. Nabbefeld: "Der Bediener wählt ein Material aus der Materialdatenbank aus, kann – wenn er möchte – Verarbeitungsgrenzen eingeben, sucht sich aus verschiedenen Möglichkeiten das Abbruchkriterium aus, gibt die Messdauer und das Gewicht ein, legt das Material ins Gerät, schließt den Behälter und startet das Gerät. Wer will, kann sogar eine optionale Waage über USB ans Gerät anschließen, die das Gewicht des Materials direkt in die Steuerung überträgt und dadurch Fehleingaben ausschließt."

Zur Messung wird zuerst das System evakuiert, dann wird die Probenkammer extrem schnell evakuiert, damit das Gas aus der Probenkammer entfernt wird, das Oberflächenwasser aber auf dem Material bleibt. Anschließend startet die eigentliche Messung nach dem Prinzip der kapazitiven Taupunktmessung. Dabei ermittelt die Aquatrac Station die absolute Wassermasse in Milligramm – mit einer absoluten Auflösung von 0,01 mg. Auf Wunsch lässt sich der Wert auch in Prozent oder ppm anzeigen.

Durch den LAN-Anschluss ist die Anbindung an ein Firmennetzwerk sehr einfach geworden. Über einen Webbrowser kann man das Gerät sogar mit einem Tablet oder einem PC fernsteuern oder die letzten Messwerte auslesen. Zudem lassen sich die Protokolle automatisch über das Netzwerk speichern.

gk

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