Zum Inhalt springen

Die Inspektion von Kunststoffgranulat im Blick

  • Technik
Das Inline-Inspektions- und Sortiersystem Purity Scanner Advanced detektiert metallische Kontaminationen im Granulat sowie Black Specks und Verbrennungen auf der Granulatoberfläche. Foto: Sikora

Für die Inline-Inspektion und -Sortierung von Kunststoffgranulat zeigt Sikora auf der Fakuma den Purity Scanner Advanced.

Das System kombiniert eine Röntgen- mit bis zu drei optischen Kameras für Inspektion und Sortierung von Kunststoffgranulat. So können bereits kleinste Metalleinschlüsse im Rohmaterial ab einer Größe von 50 µm detektiert werden. Darüber hinaus erfassen die optischen Kameras Black Specks und Verbrennungen auf der Granulatoberfläche. Fehlerhaftes Granulat wird sofort nach der Erkennung mittels Druckluft separiert.

Lösung für die Offline-Inspektion

Purity Concept V wird zur optischen Stichprobeninspektion von Kunststoffgranulat eingesetzt. Detektiert werden unter anderem Black Specks. Foto: Sikora

Auf der Fakuma bietet Sikora Kunden kostenlose Live-Materialtests mit dem Purity Concept V an. Das System wird typischerweise zur Offline-Laborprüfung und -Stichprobenkontrolle eingesetzt. Kunden sind eingeladen, kleine Granulatproben von circa 100 g auf den Sikora-Stand mitzubringen, die sie testen wollen. Der automatisierte Leuchttisch inspiziert das auf einem Probenträger platzierte Prüfgut innerhalb von wenigen Sekunden mit einer Farbkamera automatisch und wertet die Bildaufnahmen aus.

Erkennt Black Specks im Kunststoffgranulat

Purity Concept V erkennt Black Specks und Farbabweichungen ab einer Größe von 50 µm und markiert die Kontaminationen farblich auf dem Monitorbild und parallel dazu per Projektor auf dem Probenträger. Eine klare Zuordnung der Kontaminationen und eine Nachkontrolle sind somit jederzeit möglich.

Das Centerwave 6000 ist für die Qualitätskontrolle während der Rohrextrusion konzipiert. Foto: Sikora

Für eine 100 % Qualitätskontrolle während der Rohrextrusion stellt Sikora in Friedrichshafen das Centerwave 6000 vor, das auf Millimeterwellen-Technologie basiert. Das Gerät misst präzise den Durchmesser, die Ovalität, die Wanddicke, das Innenprofil sowie Sagging des Rohres. Das Messverfahren bedarf keiner Koppelmedien oder Kalibrierung und ist frei von Einflüssen wie der Temperatur oder dem Kunststoffmaterial.

Eine optimale Zentrierung durch das Messsystem Centerwave 6000 führt auch zu einem Einsparpotential von circa 5 % Material:

Für die Rohr- und Schlauchextrusion

Ein weiteres Highlight auf dem Messestand ist das X-Ray 6000 Pro. Das röntgenbasierte System misst die Wanddicke, Exzentrizität, den Innen- und Außendurchmesser und die Ovalität von Rohren und Schläuchen ab 0,65 mm Durchmesser. Gemessen wird die Dicke von bis zu drei unterschiedlichen Materialschichten. Die automatische Regelung der Liniengeschwindigkeit oder Extruderdrehzahl sichert ein Maximum an Produktivität.

Abgerundet wird der Messeauftritt durch zuverlässige Durchmessermesssysteme der Laser Series 2000 und 6000. Die 2- oder 3-Achs-Messköpfe sind prädestiniert für eine Durchmessermessung von transparenten als auch intransparenten Rohren und Schläuchen.

sk