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Die ganze Welt der Künstlichen Intelligenz am FZI

Beim Thema Künstliche Intelligenz darf natürlich auch die Robotik nicht fehlen: Den Besuchern wurden in Karlsruhe auch aktuelle Forschungsprojekte und Ergebnisse aus dem Bereichen, wie etwa der Robotik und kollaborativen Robotik, präsentiert. Foto: FZI / Eidens-Holl

Das FZI demonstriert auf seiner Open House Facetten der angewandten Forschung im Bereich künstlicher Intelligenz. Es kamen so viele Besucher wie noch nie.

Rund 300 Gäste kamen zur Open House des FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe. Am 21. Februar konnten sich die Besucher über aktuelle wissenschaftliche Abeiten und Projekte der Karlsruher Forschungseinrichtung informieren. Das rege Interesse an daran zeigt, dass das Thema „Angewandten Künstliche Intelligenz“ sowohl Industrie als auch Politik und Gesellschaft bewegt. Es war bereits die vierte Ausgabe dieses Formats. Im FZI House of Living Labs standen selbstlernende Verfahren und das Maschinelle Lernen im Vordergrund.

Viel zu entdecken gab es in den Räumlichkeiten des FZI House of Living Labs. Foto: FZI / Eidens-Holl

KI als entscheidender Wettbewerbsfaktor

Jan Wiesenberger, Vorstand des FZI, eröffnete die Veranstaltung und hob dabei auch hervor, welche Bedeutung die Künstliche Intelligenz (KI) für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft einnimmt: „Künstliche Intelligenz ist schon lange kein Nischenthema mehr. Sie ist nicht nur für Konzerne relevant, sie betrifft jeden von uns und hat Einzug in unseren Alltag, beruflich wie privat, gehalten. Für kleine und mittlere Unternehmen kann die Implementierung von KI in Anwendungen und Prozesse heute wettbewerbsentscheidend und zukunftsweisend sein. Beim heutigen FZI Open House zeigen wir, dass das FZI in der KI-Forschung ein starker Partner ist und zwar in vielen Bereichen.“

Im Anschluss stellte Andreas Hartl, Leiter des Referats „Künstliche Intelligenz, Datenökonomie“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in einem Impulsvortrag die KI-Strategie der Bundesregierung vor. Hartl erläuterte den Plan, der auch die weltweite Etablierung eines Gütesiegels „AI made in Germany“ vorsieht. So fokussiere das BMWi eine engere Vernetzung der Industrie innerhalb Europas. Dabei verwies Hartl auf das von Bundesminister Altmaier und seinem französischen Amtskollegen Le Maire in Berlin beschlossene „Deutsch-Französische Manifest über die Industriepolitik“, das gerade für Baden-Württemberg mit seiner Nähe zu Frankreich große Relevanz habe.

Alles rund um die Künstliche Intelligenz und die damit verbundenen Einsatzmöglichkeiten konnten Besucher beim Open House des FZI erleben. Foto: FZI / Eidens-Holl

In insgesamt fünf Transfer-Foren referierten Experten des FZI über Szenarien, in denen Unternehmen vom Einsatz von KI-Anwendungen profitieren können. Daneben hatte das FZI zahlreiche internationale Vertreter aus Industriekonzernen, aus dem Mittelstand und dem Start-up-Umfeld, mit denen das FZI in der Entwicklung von IKT-Lösungen kooperiert, als Vortragsredner gewinnen können.

Forschung praxisnah am FZI

Zugleich standen die acht FZI Living Labs den Besuchern offen. Im Gespräch mit den Wissenschaftlern des FZI-Wissenschaftlerinnen konnten sich hier alle Interessierte über aktuelle Forschungsprojekte informieren und an vielen interaktiven Demonstratoren die Forschung des FZI hautnah erleben und teils sogar selbst testen. Beste Beispiel: Virtual Reality. Besucher konnten sich virtuell durch die FZI House of Living Labs bewegen oder in den digitalen Zwilling einer Fabrik eintauchen, in dem auch Produktionsprozesse getestet werden können ohne den laufenden Betrieb dabei zu beeinträchtigen. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit im neuen Expertengespräche-Format mit Bereichs- und Abteilungsleitern des FZI Projektideen zu diskutieren.

db