Dicht oder nicht? Werkzeuge prüfen leicht gemacht

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Spritzgießwerkzeuge und Verschlauchungen auf ihre Dichtigkeit prüfen: Nonnenmann weiß wie. Neues Tool erkennt Leckagen und verhindert Produktionsausfälle.

Nonnenmann hat ein Tool vorgestellt, welches Spritzgießwerkzeuge in 1 Min. auf ihre Dichtigkeit prüft. Für den Hersteller von Normalien und Komponenten für den Formenbau und das Spritzgießen sind es oftmals die kleinen Dinge die den Unterschied machen. Sie helfen dabei den Fertigungsprozess weiter zu optimieren und zu vereinfachen.

Genau hier setzt Nonnenmann mit seiner neuen Dichtigkeitsprüfung (Art.-Nr.: FL46500 & FL46501) an. Ziel ist es, Leckagen an den Werkzeugen und Verschlauchungen frühzeitig zu erkennen. So lassen sich Ausfälle in der Produktion vermeiden.  

Leckagefreie Werkzeuge sicherstellen

Das Prüfgerät besteht aus zwei Teilen: Einblasseite und Ablassseite. Es ist für die Nennweiten 6 und 9 mm erhältlich. Foto: Nonnenmann GmbH

Einzelne Montageschritte lassen sich auch im Neuwerkzeugbau prüfen: Im weiteren Werkzeug-Lebenszyklus wird hier die Dichtigkeit des kompletten Werkzeuges geprüft. In der Instandhaltung  wird dies im Standardwartungszyklus integriert.

Idealerweise werden Werkzeuge vor dem Einlagern geprüft. Spätestens jedoch vor dem nächsten erneuten Rüstvorgang auf die Spritzgießmaschine. So ist sichergestellt, dass bei Produktionsstart auf der Spritzgießmaschine nur 100 % leckagefreie Werkzeuge eingesetzt werden. Das verhindert teure Maschinenstillstände. Das Tool kontrolliert und prüft die Temperiersysteme in wenigen Minuten. Geprüft wird mit Druckluft: Das ist schneller und sauberer als andere Prüfverfahren. Notwendig ist hierzu lediglich ein Druckluftanschluss mit einer herkömmlichen Druckluftpistole.

In 60 Sekunden auf Dichtigkeit prüfen

Das Prüfgerät besteht aus zwei Teilen: einer Einblasseite sowie einer Ablassseite. Integriert ist auch eine Schnellkupplung. Das Prüfen lässt sich so bei jedem Temperierkanal schnell und einfach durchführen – ohne etwas umzustellen.  

Die Ablassseite wird mit dem Kanalausgang verbunden, die Einblasseite auf den Kanaleingang gesteckt. Ist das Ventil am Ausgang verschlossen, kann über die Einblasseite Druckluft in den Kanal eingeblasen werden. Ein Rückschlagventil verhindert das Zurückweichen der eingeblasenen Luft.

In gut 60 s ist der Prüfvorgang abgeschlossen. Ein Druck von 3 bis 4 bar sind hier ausreichend. Zeigt das Manometer an, dass der Druck gehalten wird, so ist das geprüfte System dicht. Kommt es zu einem Druckabfall, liegen Leckagen vor. Auch Temperierschläuche und Werkzeuge mit Multikupplungen können so überprüft werden. Es ist auch möglich, das Prüfgerät mittels beiliegendem Doppelnippel innerhalb von 30 s selbst auf Dichtigkeit zu kontrollieren.

Für Nennweiten 6 und 9 Millimeter

Nonnenmann liefert das Gerät in einer Holzbox aus. Foto: Nonnenmann GmbH

Das Dichtigkeitsprüfgerät ist ab sofort erhältlich. Nonnenmann bietet dieses für Temperieranschlüsse mit europäischem Profil in den Nennweiten 6 mm (Art.-Nr.: FL46500) und 9 mm (Art.-Nr.: FL46501) an. Auf Anfrage ist das Gerät auch für weitere Profile erhältlich. Im Lieferumfang ist die jeweilige Einblass- und Ablassseite enthalten.

Für Nonnenmann steht stets der Kunde im Mittelpunkt.  Das bekräftigt auch Jochen Schwegler, Fachberater für Kunststoffspritzguss und Formenbau bei Nonnenmann. Präventiv und regelmäßig angewandt beugt das neue Prüf-Tool einem möglichen teuren Produktionsstillstand vor. Getreu dem Motto „Wir haben es für sie im Blick“, soll das neue Produkt dabei helfen, einen stabilen Spritzgießprozess zu gewährleisten.

db

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